Ich habe Menschen am Computer gesehen, die mit dem 10-Fingersystem nur so über die Tastatur rasten und ‚gefühlte 20 000‘ Shortcuts auswendig kannten. Die mussten nur ab und zu innehalten, weil der PC nicht nachkam.
Wenn man so etwas sieht, kann man nur „mit den Ohren schlackern“.
Nun, ich will Euch jetzt nicht zu solchen „Gurus“ machen – aber ich sehe viele viele Menschen am PC, die es sich unnötig schwer machen, weil sie die wichtigsten Shortcuts (Tastenkürzel) nicht kennen. Es sind nur eine Handvoll, die lassen sich leicht merken und Ihr werdet sehen, in Zukunft geht Euch die Arbeit flotter von der Hand. Und das Beste: Die lassen sich unter Windows und Linux, sowie in fast jedem Programm nutzen! (Den Mac kenne ich nicht, aber es sollte auch dort funktionieren. Vielleicht kann es einer der Leser ja bestätigen?) weiterlesen »
Eine wahre Fundgrube sind die manpages, die es zu fast jedem Programm unter Linux gibt. Will man z.B. alle Parameter, Erläuterungen und oft auch Examples eines bestimmten Befehls oder Programms nachschlagen, sind die manpages die erste Anlaufstelle. Aufrufen kann man sie ganz einfach in der Konsole nach dem Muster:
man Befehl //z.B. 'man frozen-bubble' für das bekannte Spiel
Da die Konsole bei vielen Usern nicht unbedingt die Lieblingsanwendung ist und viele Dokumente sehr umfangreich sind, empfiehlt sich die Installation von man2html. Einen installierten Webserver vorausgesetzt, können nun die manpages komfortabel im Browser gelesen werden. Dazu reicht es, folgende Adresse einzugeben:
http://localhost/cgi-bin/man/man2html
Die Startseite bietet eine Suchoption, es lassen sich aber auch alle manpages nach Kategorie und Alphabet anzeigen, einmal mit (Index of pages by name and description) und einmal ohne (Index of pages by name only) Kurzbeschreibung.
Update:
Wie Dee in den Kommentaren schon erwähnte, gibt es seit kurzem das Ubuntu Manpage Repository. Am einfachsten haben es aber KDE-User. Der Konqueror zeigt die Manpages an, wenn man in der Adresszeile die gewünschte Seite angibt, nach diesem Schema:
man:Befehl //z.B. 'man:frozen-bubble'
Wer viele Dienste beim Systemstart ausführt, muss zwangsläufig eine längere Startzeit des Systems in Kauf nehmen. Bei den auf Debian basierenden Systemen wie Ubuntu gibt es eine Einstellung, die den Bootvorgang beschleunigt. Einfach (als root) in der Datei „/etc/init.d/rc“ in Zeile 24 die Anweisung „Concurrency=none“ in „Concurrency=shell“ ändern. Damit werden die zu startenden Tasks parallel abgearbeitet und nicht einer nach dem anderen. Bei meinem System spare ich so immerhin 8 Sekunden beim booten, also ca. ein fünftel der gesamten Zeit.
Wer noch mehr optimieren möchte und ein wenig Englisch versteht, der kann sich bei ZDNet UK neun weitere Tipps holen.
Update: Bei meinem Hauptsystem mit einem AMD X2 5000+ spare ich die besagten 8 Sekunden. Bei meinem etwas älteren Laptop mit 1,6GHz Pentium 4 hingegen dauert der Bootvorgang so 2 Sekunden länger. Ergo: einen Versuch ist es Wert, der zu erzielende Effekt kann aber durchaus unterschiedlich ausfallen!
Wer zusätzliche Tools zum Erstellen neuer Artikel benutzt, findet die entsprechenden Boxen seit WP 2.5 nicht mehr auf der rechten Seite, sondern ganz unten – am Ende der Seite. Das ist natürlich sehr unpraktisch. Ich habe z.B. das Plugin „Custom Smileys“ im Einsatz, da nervt es schon, wenn man jedesmal erst ans Ende der Seite scrollen muss.
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Wenn Dateien mit falschen Rechten im Mülleimer landen, werden diese nicht gelöscht. Abhilfe per Terminal:
cd .local/share/Trash/
sudo rm -r files //eventuelle Fehlermeldung ignorieren
mkdir files