Willkommen zum Tellerrand 8. Mit den heutigen Tipps schauen wir in die Schweiz. Dort hat sich zum einen die Swiss Open Systems User Group von der dortigen Ubuntu Community eine Ubuntu-DVD erstellen lassen. Diese ist an die sprachlichen Besonderheiten der Schweiz angepasst und enthält – da es sich um eine DVD handelt – mehr Software plus verschiedene Dokumente, Musik und Filme, die frei kopiert werden dürfen. Das Ubuntu 9.04 Swiss Remix bietet die Wahl zwischen Gnome, KDE und Xfce. Ich finde das sehr gut, kann man doch mit einer DVD alles live testen und sich dann entscheiden. Es wäre schön, wenn zukünftige Ubuntu-Versionen auch gleich so eine DVD bereithalten würden! weiterlesen »
Kurz bevor überall (und auch bei uns) über Jaunty Jackalope geschrieben wird, noch ein paar lesenswerte Infos. Zuerst stelle ich mir wieder einmal die Frage, warum ich Ubuntu nutze? Die Antwort ist z.B. heute ganz einfach. Damit mir so etwas nicht passiert: Trojaner: Geld oder Windows!
Der Softwareriese Oracle kauft Sun. Starker Tobak und eine Meldung, die man mit gemischten Gefühlen aufnimmt. Steht doch jetzt die Frage im Raum, was mit OpenOffice, MySQL, Java und noch einigen anderen Produkten, für die Sun maßgeblich verantwortlich war, passiert? Ich rate zu „Ruhig bleiben und Tee trinken“. Die günstigste Prognose wäre: Oracle hat die Zeichen der Zeit erkannt und will selbst im OpenSource-Markt mitmischen. Größter Konkurrent ist SAP und wie dieser Artikel zeigt, setzt auch SAP vermehrt und erfolgreich auf Linux! Un wer ist Oracles liebster Feind? Jawoll, richtig geraten: Microsoft!
Quellen: heise.de und computerwoche.de
Blognews:
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Ich habe einige interessante Meldungen auf diversen Portalen gefunden. Grund genug, den „Tellerrand“ wieder hervorzukramen.
- Die Nürnberger Firma Softmaker Software GmbH hat mit SoftMaker Office 2008 für Linux 3.0 erstmals ihr Officepaket auch auf Linux portiert. Enthalten sind TextMaker (Textverarbeitung), PlanMaker (Tabellenkalkulation) und Presentations (Präsentationssoftware). BasicMaker (Makrosprache) gehört nicht zum Lieferumfang. Ja, ich weiß, wir haben ja kostenlose Alternativen und dazu auch noch Open Source. Aber lasst uns die Vorteile nicht verschweigen:
– Linux ist um eine Office-Alternative reicher
– Firmen, die bisher auf Softmaker gesetzt haben, wird der Umstieg auf ein freies Betriebssystem erleichtert
– die Duden-Werke „Deutsches Universalwörterbuch“ und „Großes Fremdwörterbuch“ sind enthalten.
Eine 30-Tage Testversion steht zum Download als .rpm‑, .deb und .tgz-Archiv bereit. Die Vollversion hat mit 70 Euro einen akzeptablen Preis.
Quelle: Chip.de
- Mandriva 2009 bietet Ubuntu Paroli. Inwieweit sie damit Glück haben wird sich ja zeigen. Immerhin ist Firefox 3.03 und OpenOffice 3.0 dabei!
Quelle: silicon.de
- Primera Technology spricht Linux. Das könnte Vorbildwirkung haben! Primera stellt Geräte her, mit denen sich optische Medien bedrucken lassen. Nun gibt es auch Treiber für Linux, die mit bekannten OpenSource-Programmen genutzt werden können.
Quelle: Presseportal
- Ubuntu-Migration in Indien. Ivo Heinecke leistet für ein Jahr in Indien Entwicklungshilfe. Als er um Hilfe gebeten wurde, in einem Büro „etwas mit den Computern zu regeln“, migrierte er diese kurzerhand zu Ubuntu. Lesenswerte Geschichte in einem taz-Blog.
- Kein Tellerrand ohne Microsoft. :affe: Mister Ballmer kritisiert Google und lobt OpenSource??? War das ein Versprecher? Lest es selbst bei zdnet.de. Aber anscheinend will Microsoft seine Strategie ändern oder zumindest lockern, denn nun bietet diese Firma auch OpenSource-Software zum Download an. OpenOffice und Ubuntu sind zwar nicht dabei *g*, es handelt sich momentan um ASP.Net, PHP Web applications, DotNetDuke, WordPress und Drupal, die mit einem speziellen Installer unter Vista zur Verfügung gestellt werden.
Soviel für heute, viel Spaß beim Lesen.
„Linux-Desktop gefährdet Windows!“ Dieser Titel macht Freude und wir wussten es ja schon immer, aber nun kommt es auch in anderen „Etagen“ an: gefunden bei silicon.de .
Auch spaßig: Die Berliner Polizeigewerkschaft hat von Windows und seinen Abstürzen die Nase voll und will Linux. Heise.de berichtet, dass die Berliner Polizei für die Aufnahme einer Anzeige 30 bis 90 Minuten braucht. Na, das kann Linux bestimmt besser und wirklich, ihr lieben Preussen, schmeisst das Geld nicht zum „Fenster“ raus, sondern zahlt den grünen Jungs lieber ein ordentliches Weihnachtsgeld!
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