Vorgestern las ich von der neuen Ausgabe des Duden Korrektors für OpenOffice. Ich testete ja schon 2007 die 4er Version, die eher schlecht als recht unter aktuellen Ubuntu-Versionen lief. Auch dieses mal ist wieder eine Linuxversion dabei, die zum Glück aktuelle Versionen der Distributionen voraussetzt. Ich kaufte es gleich per PayPal und bekam eine Minute später den Downloadlink per Mail zugestellt.
Also habe ich die immerhin 425MB große Datei heruntergeladen und einen ersten Blick in das Archiv geworfen. Super! Es existiert nun für Ubuntu/Debian-Systeme ein deb-Paket bzw. RPM-Pakete für Suse und Fedora. Weiterhin ist ein Handbuch für Linux im PDF-Format enthalten und wenn man in den Ordner data schaut, ein wirklich interessantes PDF zur korrekten Verwendung von Typographie und Schreibweisen in der dt. Sprache (Telefonnummern, Gedankenstrich, Apostroph und sogar die Verwendung des langen s im Fraktursatz wird behandelt!) .daumenhoch:
Ein zweites PDF „Sprache in Zahlen“ ist ebenfalls interessant. Beispiel: Wer kennt denn die längsten Wörter im Duden? Auf Rang 1 findet man:
Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung
Das alles sieht ja gut aus und zeigt, dass man sich – im Gegenteil zu früheren Versionen – echt Mühe gegeben hat. Wie ich auf diversen Seiten gelesen habe, soll sich der aktuelle Duden Korrektor gut integrieren und vor allem schnell funktionieren.
Aber! Leider unterstützt das Paket NICHT die 64-bit-Version von Ubuntu! Das geht auch (noch) nicht aus der Beschreibung auf der Dudenseite hervor, weshalb ich die Hotline anrief. Das Problem scheint bekannt zu sein, der sehr nette Mensch am anderen Ende der Leitung entschuldigte sich auch und leitete ohne Probleme die Rückzahlung des gesamten Betrages von 19,90 Euro ein. Nach seinen Aussagen ist zumindest für diese Version keine Unterstützung für 64-bit-Systeme vorgesehen, eventuell können wir im nächsten Jahr damit rechnen.
Das ist sehr schade, denn grad die Grammatik-Korrekturen halfen mir bei geänderter Schreibweise diverser Wörter in der neuen Rechtschreibung. Ich wäre Euch dankbar, wenn jemand seinen Eindruck des Duden Korrektors 6 unter 32-bit-Systemen in den Kommentaren hinterlässt. Wie arbeitet der Korrektor? Ist er schnell? Seid Ihr zufrieden?
© Bild: www.duden.de
IBM startete 2001 das OpenSource-Projekt Eclipse und wird mittlerweile von einer großen Community gepflegt. Ursprünglich als IDE für Java gedacht, öffnete sich das Programm durch Plugins auch anderen Sprachen. So ist auch Aptana daraus entstanden, welches eigenständig oder als Plugin läuft. Die Bedienung ist fast gleich, weshalb ich das alles in einem Artikel abwickeln werde und dabei auch nur auf die Fähigkeiten rund um HTML/PHP eingehe. weiterlesen »

Bluefish ist DER Gnome-Webeditor. Lange Zeit wurde an dem Editor gearbeitet und gefeilt, bis dann endlich 2005 die Version 1.0 erschien. Aktuell wird 1.0.7 mit Ubuntu ausgeliefert. Es wird weiterhin an Bluefish gearbeitet, aktuell ist man bei Version 1.3.5-unstable (Juni 2009).
Nun stellt sich die Frage, welchen Editor teste ich? Ich habe mich für die Unstable-Version entschieden, werde aber auch hier und da auf 1.0.7 eingehen. Bluefish war der erste Webeditor, den ich vor Jahren unter Linux testete und auch der Erste bei meinem Umstieg auf Ubuntu (Edgy). Nun ja, er verhielt sich damals recht behäbig, die Schrift sah grausam aus, Suchen und Ersetzen dauerte bei großen Dokumenten eine Ewigkeit und er stürzte auch gern ab. Mit gemischten Gefühlen ging ich dann an den Test für diese Serie. Was soll ich sagen – jetzt bin ich richtig baff und habe mich fast in ihn verliebt.
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So, der Urlaub ist nun auch schon wieder Geschichte, der Alltag hat mich wieder – Zeit, auch hier im Blog aktiver zu werden. Nachdem ich aus dem Urlaub fast 3000 Bilder und rund 5GB an Videomaterial mitbrachte, sprengte diese Masse den kümmerlichen Rest auf der Festplatte. Also eine neue eingebaut und gleich die längst überfällige Umstellung von Hardy (32bit) auf Jaunty Jackalope (64bit-Version) vollzogen. Das verlief auch alles ohne nennenswerte Probleme. Au
f alle Fälle gestaltet sich die Arbeit nun noch komfortabler und schneller.
Aber ich möchte Euch heute eine Software vorstellen, die mich schlichtweg „vom Hocker riss“. Die Rede ist von der Sammlerbibliothek (neudeutsch: Personal Collections Manager) GCstar! Das Programm hat eine sehr gefällige, moderne Oberfläche und bringt fertige Datenbanken für folgende Sammlungen von Haus aus mit: weiterlesen »
Heute wollen wir uns Geany näher anschauen. Ich habe ganz unverhofft Hilfe von einem Leser erhalten, der gern mit Geany arbeitet und der mir ein Review samt Screenshots schickte. Viele kennen ihn von Ubuntuusers.de, dort ist er mit dem Nick „dauerbaustelle“ unterwegs. An dieser Stelle ein ganz dickes Dankeschön an Dich! .daumenhoch:
Ich werde also zuerst die Eindrücke von dauerbaustelle wiedergeben, immerhin arbeitet er intensiv mit dem Programm und kennt die Eigenheiten. Anschließend werde ich noch ein paar Worte zu dem Editor verlieren. Los gehts: weiterlesen »
Seit 2001 arbeite ich als freiberuflicher Webdesigner und –programmierer und habe dabei natürlich mit vielen Editoren gearbeitet, früher auch mit solchen Schwergewichten wie Dreamweaver und GoLive. In Zeiten komplexer Tabellenlayouts waren solche Programme auch eine willkommene Hilfe. Seit sich aber XHTML mit CSS und dem Boxmodell durchgesetzt hat und PHP immer mehr zum Einsatz kommt, reicht ein Texteditor (Kenntnisse der Sprachen vorausgesetzt).
Seit Februar 2007 bin ich Ubuntu-User; wie ich hier schon berichtete, nutze ich in einer VM für diverse Aufgaben noch Programme aus der Windowswelt. Dazu gehört momentan auch noch mein Lieblingseditor einer kleinen lettischen Softwarefirma. Denn wenn es auch Unmengen an Editoren für Linux gibt, in Sachen Komfort war die Auswahl recht dünn (aber es hat sich einiges getan!). weiterlesen »
Ich habe einige interessante Meldungen auf diversen Portalen gefunden. Grund genug, den „Tellerrand“ wieder hervorzukramen.
- Die Nürnberger Firma Softmaker Software GmbH hat mit SoftMaker Office 2008 für Linux 3.0 erstmals ihr Officepaket auch auf Linux portiert. Enthalten sind TextMaker (Textverarbeitung), PlanMaker (Tabellenkalkulation) und Presentations (Präsentationssoftware). BasicMaker (Makrosprache) gehört nicht zum Lieferumfang. Ja, ich weiß, wir haben ja kostenlose Alternativen und dazu auch noch Open Source. Aber lasst uns die Vorteile nicht verschweigen:
– Linux ist um eine Office-Alternative reicher
– Firmen, die bisher auf Softmaker gesetzt haben, wird der Umstieg auf ein freies Betriebssystem erleichtert
– die Duden-Werke „Deutsches Universalwörterbuch“ und „Großes Fremdwörterbuch“ sind enthalten.
Eine 30-Tage Testversion steht zum Download als .rpm‑, .deb und .tgz-Archiv bereit. Die Vollversion hat mit 70 Euro einen akzeptablen Preis.
Quelle: Chip.de
- Mandriva 2009 bietet Ubuntu Paroli. Inwieweit sie damit Glück haben wird sich ja zeigen. Immerhin ist Firefox 3.03 und OpenOffice 3.0 dabei!
Quelle: silicon.de
- Primera Technology spricht Linux. Das könnte Vorbildwirkung haben! Primera stellt Geräte her, mit denen sich optische Medien bedrucken lassen. Nun gibt es auch Treiber für Linux, die mit bekannten OpenSource-Programmen genutzt werden können.
Quelle: Presseportal
- Ubuntu-Migration in Indien. Ivo Heinecke leistet für ein Jahr in Indien Entwicklungshilfe. Als er um Hilfe gebeten wurde, in einem Büro „etwas mit den Computern zu regeln“, migrierte er diese kurzerhand zu Ubuntu. Lesenswerte Geschichte in einem taz-Blog.
- Kein Tellerrand ohne Microsoft. :affe: Mister Ballmer kritisiert Google und lobt OpenSource??? War das ein Versprecher? Lest es selbst bei zdnet.de. Aber anscheinend will Microsoft seine Strategie ändern oder zumindest lockern, denn nun bietet diese Firma auch OpenSource-Software zum Download an. OpenOffice und Ubuntu sind zwar nicht dabei *g*, es handelt sich momentan um ASP.Net, PHP Web applications, DotNetDuke, WordPress und Drupal, die mit einem speziellen Installer unter Vista zur Verfügung gestellt werden.
Soviel für heute, viel Spaß beim Lesen.
Spezielle Software, gerade für Selbstständige/Freiberufler, ist noch etwas rar unter Linux. Vor einigen Wochen begann ich deshalb ein Programm zu schreiben, welches projektbezogene Zeiten speichert und übersichtlich darstellt. Onlineanwendungen sind groß im kommen, also warum nicht dieses Projekt mit Webmitteln (PHP, mySQL, AJAX) erstellen und Online anbieten? Das Ergebnis ist nun in einer ersten Version fertig und steht kostenlos zur Verfügung. weiterlesen »