Falsche Umlaute in Textdateien von WindowsFalsche Umlaute in Textdateien von Windows

Update: Da sich dieser Artikel großer Nachfrage erfreut, wurde er überarbeitet!

Viele Anwender bringen aus ihrer Windowszeit viele Dateien mit, die in reiner Textform vorliegen. Diese haben keine Headerinformationen wie z.B. Office-Dokumente. Fazit: Umlaute werden falsch oder gar nicht dargestellt.

Das liegt daran, dass Linux und Windows diese Dateien unterschiedlich codieren. Ein Ärgernis, dass schon seit den Anfangszeiten von Microsoft besteht. Besonders betroffen sind auch HTML-Dateien. Während diese im Browser noch korrekt dargestellt werden (weil eben die entsprechenden Headerinfos in der Datei stehen), sind die Quellcodedateien von dieser Inkompatibilität betroffen, da diese oftmals noch als reine Textdateien im ANSI-Format gespeichert werden. weiterlesen »

Kontakte aus Evolution exportierenKontakte aus Evolution exportieren

Wer mit Evolution arbeitet(e) und das Mailprogramm wechseln möchte, sucht in den Menüs von Evolution vergeblich nach einer Exportmöglichkeit der Kontakte (außer als VCard). Sollte denn ein einfacher Export der Daten in eine CSV-Datei nicht möglich sein? Nun, direkt ist es nicht möglich, das wäre ja auch zu einfach …

Den Export erledigt das kleine, separate und schon installierte Tool evolution-addressbook-export über das Terminal. Es beherrscht 2 Exportarten. Wie erwähnt als CSV-Datei und als VCard. Hier ein Beispielaufruf für den CSV-Export:

  evolution-addressbook-export --format=csv --output=adressen.csv

Die Datei wird im Home-Ordner gespeichert. Ohne Angabe des Formats werden die Kontakte als VCard exportiert. Nur kann nicht jedes Mailprogramm damit umgehen.

Noch ein Tipp für den Import als CSV-Datei. Evolution liefert zwar in der ersten Zeile die Feldbezeichnung mit aus, diese stimmen aber selten mit den Bezeichnungen in anderen Mailprogrammen überein.

Abhilfe: Erstellt im neuen Mailprogramm einen (möglichst ausführlich ausgefüllten) Kontakt und exportiert diesen ebenfalls als CSV-Datei. Mit OpenOffice kann man nun beide Dateien öffnen und die Bezeichnungen vergleichen und bei Bedarf anpassen. In meinem Fall – dem Import in Zimbra – reichte es, die richtigen Feldbezeichnungen anzugeben, die Reihenfolge der Daten spielte keine Rolle. Wer Pech hat, muss dann auch noch die Spalten entsprechend sortieren.