Schon wieder News von Commodore [Update]Schon wieder News von Commodore [Update]

Da die Rechte am Amiga-Betriebssystem nicht mehr Commodore gehören, plant man bei Commodore, die Ubuntu-Abteilung von Canonical zu kaufen! Ubuntu soll dann unter der Schirmherrschaft von Commodore weiterentwickelt, auf die eigenen PCs zugeschnitten und nur in Verbindung mit einem all-in-one-Tastatur-Computer vertrieben werden!

Mark Shuttleworth soll überraschend schnell eingewilligt haben. Als Grund vermutet man, dass Ubuntu nach 6 Jahren immer noch rote Zahlen schreibt und das Rummäkeln in der Community (z.B. wegen dem neuen Design,…) doch ihre Spuren hinterlassen haben.

Wie hoch der Kaufpreis für die Ubuntuabteilung ist und wie viel man für das Betriebssystem auf die jetzigen Preise aufschlägt, darüber ist leider noch nichts bekannt. Es sind aber spezielle Rabatte für Mitglieder der Community im Gespräch. Und so soll sich das neue Gerät präsentieren:


Siehe dazu auch:

[UPDATE] Freut mich, dass Euch mein Aprilscherz gefallen hat ;)

Noch einmal Commodore: Preise und BestellungNoch einmal Commodore: Preise und Bestellung

Letzte Woche berichtete ich über eine moderne Neuauflage des „Brotkastens“ (den Commodore C64). Heute stehen nun die Preise fest und das Gerät kann weltweit vorbestellt werden. Die Lieferung erfolgt laut Webseite in ca. 3 Wochen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, scheint es noch Markenrechtsprobleme zu geben, denn das Commodore-Logo wird als Aufkleber mitgeliefert und muss selbst angebracht werden. Geliefert werden kann der Komplett-PC (Commodore BASIC) in der Standardausführung zu einem Preis von 699,- Dollar. Vorinstalliert ist Ubuntu! Die technischen Daten:

  • Intel® Coreâ„¢ 2 Duo Processor E7500 (2.93GHz, 3MB, 1066MHz FSB)
  • Integrierter 10⁄100/1000MB Ethernetanschluss
  • 160GB Festplatte
  • 2GB RAM (DDR2 Non-ECC SDRAM, 800MHz)
  • Dual-Layer DVD±RW-Laufwerk + Nero express 7 Essentials
  • Ubuntu 9.10 Desktop Edition CD
  • 1 Jahr Garantie
  • Gehäuse wahlweise in schwarz oder silber

Bastler können auch Commodore BareBones (schwarz oder silber) für 499,- Dollar bestellen. Hier fehlen Prozessor, Speicher, Festplatte, Bluetooth, WiFi und andere optionale Teile. Die Ubuntu 9.10-CD und eine CD mit Treibern für Windows und Linux liegen aber bei.

Ich denke, bei entsprechender Nachfrage wird der Preis noch sinken. Alles weitere kann man auf der Webseite nachlesen. Vielleicht noch interessant: Seit dem Start der Webseite am 17.03. verzeichnete man innerhalb von 3 Tagen über eine Million Besucher. Wenn das stimmt, scheint das Interesse an dem Gerät doch recht groß zu sein. Weiterhin plant man stromsparende, sogenannte all-in-one-Tastatur-Computer. Und man plant normale PCs, Netbooks und TabletPCs zu produzieren, die alle mit einem revolutionären „Computer-on-a-Chip“-Design ausgestattet sind und weniger als fünf  Watt Strom benötigen!

Hoffentlich kein Aprilscherz: Commodore comes back!Hoffentlich kein Aprilscherz: Commodore comes back!

Bild.de gehört beileibe nicht zu meinen Lieblingsquellen. Als aber über Google News diese Meldung reinkam:Der C64 kommt zurück! …als leistungsstarker Tastatur-PC von Commodore USA“ musste ich das lesen. Und ich gestehe, die Idee hat mich fasziniert. Ein PC im überarbeiteten Look and Feel des C64 bzw. Amiga 500 hat doch etwas. Erst letztens stand ich im hiesigen Elektronikmarkt vor einem PC, der komplett im Monitor integriert war, Apple-Computer in diesem Design gibt es ja schon länger. Auch wenn das sehr modern und edel aussieht, finde ich es nicht so prickelnd, z.B. wegen Monitorproblemen gleich den ganzen PC wegzugeben. Der neue Commodore hingegen ist auch platzsparend und ebenso ein Hingucker:

Wenn man sich die Konfiguration auf der Webseite anschaut (auf Configure klicken), wird man ebenfalls angenehm überrascht. Ausgeliefert wird der PC mit Ubuntu, Windows 7 ist optional erhältlich – und nicht anders herum! Weiterhin soll auf dem Gerät das MacOS ebenso laufen wie das AmigaOS  und noch einige andere Betriebssysteme.

Aber ich gebe es zu, ich bin auch ein klein wenig skeptisch, wenn ich die Webseite anschaue. Sie sieht etwas unreif aus, es wird aber fleißig daran gearbeitet. Und es ist auch nicht klar, ob die Bilder einen Prototypen zeigen oder ob es sich hier um eine Attrappe handelt. Auch stehen noch keine Preise fest, der Shop soll im Juni 2010 Online gehen.

Die Idee hingegen finde ich toll! Gerade die alten Hasen unter uns, die mit C64, Amiga oder Atari aufgewachsen sind, werden feuchte Augen bekommen und bei einem fairen Preis wird das Gerät auch Abnehmer finden. Oder was meint Ihr? Ich drücke den Leuten dahinter auf alle Fälle ganz fest die Daumen, es wäre doch schön, wenn dieses Projekt dem Namen Commodore zu neuem Glanz verhilft!

Neuigkeiten rund um GnomeNeuigkeiten rund um Gnome

Vom 7. bis 12. Juli fand in Istanbul die diesjährige Gnome-Entwicklerkonferenz statt. Gerade Ubuntu mit seinem Standard-Desktop GNOME wird in Zukunft sehr von den geplanten Features profitieren können. Die Ziele der Entwickler sind sehr anspruchsvoll und vielleicht können wir schon mit dem kommenden „Intrepid Ibex“ einen kleinen Vorgeschmack bekommen. weiterlesen »

Totgesagte leben länger: Amigaspiele unter LinuxTotgesagte leben länger: Amigaspiele unter Linux

Man mag es kaum glauben, dass der Konkurs von Commodore (im April 1994) schon so lange her ist. Das war auch mein Ende der Amigazeit. Aber noch heute zocke ich gerne das ein oder andere Spiel, wie z.B. Shadow of the Beast, Menace, Pang, Lemmings, oder auch Defender of the crown und unvergessen: Turrican! (in Anlehnung an dieses Spiel „erfand“ ich vor 10 Jahren meinen Nicknamen.)

Aber ich habe keinen Amiga mehr, sondern nutze unter Linux den Emulator UAE! weiterlesen »