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	<title>Ubuntu-Center &#187; Webeditoren</title>
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	<description>Plattform für den Einstieg und die Arbeit mit Ubuntu/Linux</description>
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		<title>Webeditoren unter Ubuntu/Linux Teil 5: Eclipse/Aptana</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 14:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>turicon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[IBM startete 2001 das OpenSource-Projekt Eclipse und wird mittlerweile von einer gro&#223;en Community gepflegt. Urspr&#252;nglich als IDE f&#252;r Java gedacht, &#246;ffnete sich das Programm durch Plugins auch anderen Sprachen. So ist auch Aptana daraus entstanden, welches eigenst&#228;ndig oder als Plugin l&#228;uft. Die Bedienung ist fast gleich, weshalb ich das alles in einem Artikel abwickeln werde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">IBM startete 2001 das OpenSource-Projekt <a href="http://www.eclipse.org/">Eclipse</a> und wird mittlerweile von einer gro&szlig;en Community gepflegt. Urspr&uuml;nglich als IDE f&uuml;r Java gedacht, &ouml;ffnete sich das Programm durch Plugins auch anderen Sprachen. So ist auch <a href="http://www.aptana.com/">Aptana</a> daraus entstanden, welches eigenst&auml;ndig oder als Plugin l&auml;uft. Die Bedienung ist fast gleich, weshalb ich das alles in einem Artikel abwickeln werde und dabei auch nur auf die F&auml;higkeiten rund um HTML/PHP eingehe. <span id="more-1130"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aptana.com"><img class="alignright size-full wp-image-1132" title="aptana" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/aptana.jpg" alt="aptana" width="250" height="115" /></a>Eclipse selbst l&auml;sst sich aus den Paketquellen von Ubuntu installieren. Aptana richtet sich speziell an die Webentwickler und kann von der entsprechenden Seite heruntergeladen werden. Man entpackt die Pakete in einen geeigneten Ordner, es kann sogar innerhalb des Home-Ordners sein. Alle Dateien und Abh&auml;ngigkeiten, selbst die Java-Runtime, sind im Paket enthalten. So reicht dann auch das L&ouml;schen des Ordners, um das Programm eventuell wieder loszuwerden. Wer das zu sch&auml;tzen wei&szlig;, kann auch auf die Installation des &#8222;gro&szlig;en&#8220; Eclipse vorerst verzichten und es mit <a href="http://easyeclipse.org">EasyEclipse</a> versuchen. <a href="http://www.easyeclipse.org"><img class="alignright size-full wp-image-1133" title="easyeclipse" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/easyeclipse.jpg" alt="easyeclipse" width="250" height="164" /></a>Auch dieses Eclipse-Paket enth&auml;lt alle ben&ouml;tigten Dateien und Abh&auml;ngigkeiten.</p>
<h3>Positives</h3>
<p style="text-align: justify;">Dank Java l&auml;uft Eclipse auch unter Linux. Leider bin ich mir nicht sicher, ob das ein Fluch oder Segen ist (Erkl&auml;rung folgt unter &#8222;Negatives&#8220;). Egal, welchen Fenstermanager man nutzt, Eclipse bringt sein eigenes Interface mit. Und ich muss sagen, das sieht gut aus!</p>
<p style="text-align: justify;">Eclipse und seine Ableger arbeiten mit sogenannten <em>Perspektiven</em>. Das hei&szlig;t, f&uuml;r jede denkbare T&auml;tigkeit&#160;&#8211; die Arbeit mit Java, PHP, HTML, f&uuml;rs Debuggen oder die Synchronisation im Team usw.&#160;&#8211; l&auml;sst sich die Programmoberfl&auml;che nach belieben anpassen bzw. vorgefertigte Perspektiven laden. Eine gute Idee, so etwas habe ich bisher nirgends gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Editor selbst bringt alles mit, was man sich <a title="Voraussetzungen" href="http://www.ubuntu-center.de/878/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-1/">w&uuml;nscht</a>. F&uuml;r HTML, PHP, CSS und vor allem f&uuml;r Javascript und bekannte Frameworks wie jQuery, Dojo, Mootools, Prototype,&#160;&#8230; und andere Sprachen wie Python, Ruby, Adobe Air usw. lassen sich per Plugin die notwendigen Unterst&uuml;tzungen nachladen. Wer gern mit einer der Ajax-Bibliotheken arbeitet, f&uuml;r den ist Eclipse/Aptana unbedingt einen Blick wert. Ich glaube, kein anderes Programm ist so vielf&auml;ltig.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1140" title="aptana1" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/aptana1.png" alt="aptana1" /><em>Autocomplete-Funktion und Calltipps in PHP und HTML sind ausgezeichnet</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1141" title="aptana2" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/aptana2.png" alt="aptana2" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Umsetzung der jeweiligen Unterst&uuml;tzung ist lobenswert. Autocomplete, Calltipps, Outline-Ansichten, u.v.m. ? da kann man nur sagen: &#8222;Herz, was willst Du mehr!&#8220; Ja, w&auml;re da nicht die negative Seite, auf die wir nun zu sprechen kommen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Negatives</h3>
<p style="text-align: justify;">1. Der Start dauert l&auml;nger als das ganze Betriebssystem unter Jaunty. Damit kann man leben, als Standardeditor f&uuml;r die schnelle Anzeige von HTML&#8209; oder PHP-Dateien f&auml;llt Eclipse/Aptana aber aus. Es sind eben Java-Programme.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Man wird &#8222;gezwungen&#8220; mit sogenannten <em>Workspaces</em> zu arbeiten. Hier scheiterten schon fr&uuml;here Versuche von mir, mich mit Eclipse/Aptana anzufreunden. Seit Jahren habe ich meine eigene Ordnerstruktur, mit der ich sehr gut zurecht komme. Das Programm bietet zwar an, Ordner zu importieren, dabei stellte ich zwei M&auml;ngel fest: Einmal werden die Dateien richtig importiert, bei einem anderen Versuch anscheinend nur verlinkt. Neue Dateien erstellt  die aktuelle Version von Aptana aber im Workspace und nicht in meinem Projektordner. Das ist konfus&#160;&#8211; liese sich vielleicht durch die richtigen Einstellungen beheben (welche sind das?)&#160;&#8211; aber ich traue dem ganzen nicht, es bleibt immer ein unsicheres Gef&uuml;hl. Denn das Letzte, was ich ben&ouml;tige, ist ein Chaos in meinen Projekten!</p>
<p style="text-align: justify;">Dann importierte ich ein &auml;lteres Projekt mit vielen HTML/PHP-Dateien. Will ich diese &ouml;ffnen, st&uuml;rzt das Programm gnadenlos ab. Und auch das ist leider nicht annehmbar. <em>Edit: </em>Auch wenn diese nicht im UTF-8-Format, sondern unter Windows mit MS-ANSI und der Zeichencodierung ISO-8859&#8211;1 gespeichert wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Apropos Abst&uuml;rze: Die aktuell getestete Version von Aptana lief im Laufe dieses Tests stabil, EasyEclipse und fr&uuml;here Tests zeigten mir aber, dass diese Programme recht absturzfreudig sind&#160;&#8211; den Grund kann ich nur auf die Java-Engine schieben.</p>
<p style="text-align: justify;">4. Der Editor bietet wie erw&auml;hnt viel Unterst&uuml;tzung, geht aber auch zu Lasten der Geschwindigkeit. In gr&ouml;&szlig;eren Dokumenten scrollen oder den Cursor bewegen&#160;&#8211; das geht dann etwas beh&auml;big.  Und ich habe einen recht schnellen PC mit DualCore-Prozessor und 4GB Speicher! Aber das Schlimmste: L&ouml;sche ich mit der Backspace-Taste; halte die Taste l&auml;ngere Zeit gedr&uuml;ckt und lasse sie dann los, l&ouml;scht der Editor munter weiter. Ein eigenartiges Verhalten!</p>
<p style="text-align: justify;">5. Die Vorschau von PHP-Dateien im Browser, geschweige denn das Debuggen im Programm selbst zu konfigurieren, hat mich schon einige Nerven gekostet. EasyEclipse verlangt den Pfad zur <em>php.exe</em>. Unter Linux?  <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />   Bei Aptana habe ich es mit einem Testprojekt und einer einfachen Testdatei hinbekommen. Ich habe in den Projekteigenschaften mit den Einstellungen f&uuml;r PHP-Preview experimentiert und irgendwann ging es, als ich <em>Use absolute URL</em> w&auml;hlte und die Adresse eingab. Dann versuchte ich es mit dem Projekt, welches ich in den Workspace  importierte und stellte den korrekten Pfad &uuml;ber <em>http://localhost/&#8230;</em> ein. Die vorhandenen Dateien konnte ich nun aufrufen. Aber neue Dateien legte Aptana im Workspace an und dann erhalte ich eine 404-Fehlermeldung. Tut mir leid, ich habe es dann aufgegeben.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Fazit</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich m&ouml;chte niemandem die Benutzung von Eclipse oder Aptana ausreden. Das Programm ist ein m&auml;chtiges Werkzeug und gerade f&uuml;r jene interessant, die mit verschiedenen Sprachen arbeiten, im Team und Plattform&uuml;bergreifend. Aber man muss sich darauf gefasst machen, einiges an Zeit in die Einarbeitung zu investieren. Ich erw&auml;hnte es schon einmal: Jedes Programm folgt einer Philosophie (meist der der Entwickler). Hat man diese Philosophie verstanden und l&auml;sst sich darauf ein (Stichwort Workspaces), kann man bestimmt gut damit arbeiten. Au&szlig;erdem habe ich &#8211;&#160;was die Funktionen betrifft&#160;&#8211; nur an der Oberfl&auml;che gekratzt! Aber es gibt <a href="http://www.ubuntu-center.de/978/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-4-bluefish/">Alternativen</a>, weshalb ich mir weitere Versuche erspare.</p>
<p style="text-align: justify;">Es existieren weiterhin kostenpflichtige Angebote (z.B. Aptana Pro und  Aptana Cloud) und auch in der Community ist einiges los. Wer sich mit Aptana besch&auml;ftigen m&ouml;chte und gut Englisch kann, der sollte sich mal bei <a href="http://tv.aptana.com">tv.aptana.com</a> umsehen, da gibt es jede Menge Screencasts. Sowas w&uuml;nscht man sich f&uuml;r viele andere Programme auch. <em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8249;ironie&#8250; Aber anscheinend braucht man f&uuml;r das Programm so viele Videos, um es &uuml;berhaupt zu verstehen?&lt;/ironie&#8250;</em> Aptanafans m&ouml;gen mir diesen kleinen Scherz  auf Kosten ihrer heiligen Kuh bitte nachsehen. <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Vielleicht habt Ihr f&uuml;r die Leser ja noch den ein oder anderen Tipp?</p>
<p style="text-align: justify;">Das war der 5. Teil dieser Reihe, es folgen noch Quanta und Kommodo Edit. Ich w&uuml;rde mich freuen, wenn ihr dann wieder vorbeischaut. Bis dann, Turicon.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3>Navigation</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/878/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-1/">Teil 1: Grundlegendes</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/890/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-2gedit/">Teil 2: Gedit</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/955/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-3-geany/">Teil 3: Geany</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/978/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-4-bluefish/">Teil 4: Bluefish</a></li>
<li><em>Teil 5: Eclipse/Aptana</em></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Webeditoren unter Ubuntu/Linux Teil 4: Bluefish</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 09:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>turicon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Bluefish ist DER Gnome-Webeditor. Lange Zeit wurde an dem Editor gearbeitet und gefeilt, bis dann endlich 2005 die Version 1.0 erschien. Aktuell wird 1.0.7 mit Ubuntu ausgeliefert. Es wird weiterhin an Bluefish gearbeitet, aktuell ist man bei Version 1.3.5-unstable (Juni 2009).
Nun stellt sich die Frage, welchen Editor teste ich? Ich habe mich f&#252;r die Unstable-Version [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://bluefish.openoffice.nl"><img class="alignright uu-float" title="bluefish" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/06/bluefish.jpg" alt="bluefish" width="175" height="152" /></a></h3>
<p style="text-align: justify;">Bluefish ist DER Gnome-Webeditor. Lange Zeit wurde an dem Editor gearbeitet und gefeilt, bis dann endlich 2005 die Version 1.0 erschien. Aktuell wird 1.0.7 mit Ubuntu ausgeliefert. Es wird weiterhin an Bluefish gearbeitet, aktuell ist man bei Version 1.3.5-unstable (Juni 2009).</p>
<p style="text-align: justify;">Nun stellt sich die Frage, welchen Editor teste ich? Ich habe mich f&uuml;r die Unstable-Version entschieden, werde aber auch hier und da auf 1.0.7 eingehen. Bluefish war der erste Webeditor, den ich vor Jahren unter Linux testete und auch der Erste bei meinem Umstieg auf Ubuntu (Edgy). Nun ja, er verhielt sich damals recht beh&auml;big, die Schrift sah grausam aus, Suchen und Ersetzen dauerte bei gro&szlig;en Dokumenten eine Ewigkeit und er st&uuml;rzte auch gern ab. Mit gemischten Gef&uuml;hlen ging ich dann an den Test f&uuml;r diese Serie. Was soll ich sagen&#160;&#8211; jetzt bin ich richtig baff und habe mich fast in ihn verliebt.  <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt=':cool:' class='wp-smiley' />  <span id="more-978"></span></p>
<h3>Installation der Unstable-Version</h3>
<p style="text-align: justify;">In den Ubuntupaketen ist die Version 1.0.7 vorhanden. Wer die Unstable-Version installieren m&ouml;chte (bitte beachten, dass Ihr das auf eigene Gefahr macht!), kann die einzelnen Dateien als .deb-Pakete <a href="http://debian.wgdd.de/debian/#ubuntu">hier</a> herunterladen (lasst Euch nicht von der &Uuml;berschrift &#8222;Intrepid&#8220; t&auml;uschen) oder bindet gleich die Quellen in <em>/etc/apt/sources.list</em> ein:</p>
<pre>  deb     http://debian.wgdd.de/debian unstable main contrib non-free
  deb-src http://debian.wgdd.de/debian unstable main contrib non-free</pre>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin wird der Archivschl&uuml;ssel ben&ouml;tigt. Ladet diesen <a href="http://debian.wgdd.de/stuff/wgdd_archive_key.asc">hier </a>herunter, &ouml;ffnet ein Terminal und bindet ihn mit folgender Anweisung ein, wenn die Datei auf dem Desktop liegt:</p>
<pre>  sudo apt-key add Desktop/wgdd_archive_key.asc</pre>
<p>Anschlie&szlig;end die Paketinfos updaten und Bluefish installieren:</p>
<pre>  sudo apt-get update
  sudo apt-get install bluefish-unstable</pre>
<p style="text-align: justify;">Die Unstable-Version wird neben einer eventuell vorhanden Bluefish-Version aus den Ubuntupaketen installiert. Es lassen sich also beide nebeneinander nutzen! Ich wei&szlig; jetzt nicht, ob auf diese Art auch die Plugins gleich mitinstalliert werden, denn ich verwendete Synaptic. So sieht das dann aus:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1071" title="screenshot2" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshot2.png" alt="screenshot2" /></p>
<p>Die 4 markierten Pakete sollten installiert sein.</p>
<h3>Funktionen</h3>
<p style="text-align: justify;">Wie sieht es mit den <a href="http://www.ubuntu-center.de/878/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-1/">Voraussetzungen</a> aus? Erste &Uuml;berraschung: Die neue Version erf&uuml;llt alle Vorgaben f&uuml;r den Test! Calltipp&#8209; und Autocomplete-Funktionen haben Einzug gehalten. Diese sind zwar etwas anders gel&ouml;st, die Projektverwaltung ist gegen&uuml;ber der stabilen Version <del datetime="2009-07-13T10:23:10+00:00">umst&auml;ndlicher</del> <ins datetime="2009-07-13T10:23:10+00:00">anders</ins> zu handhaben und auch die komfortable Snippetverwaltung ist nun einem Plugin gewichen.  Dar&uuml;ber kann man aber gern hinwegsehen, das ist reine Gew&ouml;hnung. Letzteres geschah wohl zu Gunsten eines &uuml;bersichtlicheren und leichter zu wartenden Quellcodes des Hauptprogrammes. Was kann das Programm noch? Hier eine Zusammenfassung:</p>
<ul>
<li>Mehrere ge&ouml;ffnete Dateien m&ouml;glich, mit Tabs zur Anwahl</li>
<li>Bl&ouml;cke k&ouml;nnen zusammengefaltet werden (neudeutsch: Code-Folding)</li>
<li>komfortable Lesezeichen</li>
<li>Sonderzeichen&#8209;&Uuml;bersicht</li>
<li>Infobrowser (umfangreiche Dokumentationen zu PHP, CSS, (X)HTML u.v.a.)</li>
<li>komfortabel anpassbare Shortcuts (siehe Tipps&#160;&#38;&#160;Tricks)</li>
<li>frei schwebende Men&uuml;s m&ouml;glich (siehe Tipps&#160;&#38;&#160;Tricks)</li>
<li>unterschiedliche Zeichencodierungen werden unterst&uuml;tzt</li>
<li>jede Menge Assistenten (im Men&uuml; Dialoge und in den Symbolleisten)</li>
<li>Bilder einf&uuml;gen mit automatischer Thumbnailerstellung</li>
<li>umfangreiche Konvertierungen m&ouml;glich</li>
<li>Frei  schwebende Fenster (siehe Tipps&#160;&#38;&#160;Tricks)</li>
<li>Zugriff &uuml;ber FTP</li>
<li>Synchronisierung von ganzen Ordnern</li>
<li>HTML&#8209; und CSS-Funktionen sind &uuml;bersichtlich in Tabs organisiert</li>
<li>Mit dem Tab &#8222;Schnellzugriff&#8220; lassen sich die meist ben&ouml;tigten Funktionen individuell zusammenfassen</li>
<li>u.v.m.</li>
</ul>
<h3>Projektverwaltung richtig konfigurieren</h3>
<p style="text-align: justify;">Widmen wir uns nun der Projektverwaltung und der M&ouml;glichkeit, PHP-Seiten &uuml;ber den Webserver zu starten (also &uuml;ber http://localhost/&#8230;). Fr&uuml;her konnte man die Pfade im Dialogfenster &#8222;Neues Projekt&#8220; eingeben und es funktionierte sofort. So sah es noch in Version 1.0.7 aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1072" title="screenshot4" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshot4.png" alt="screenshot4" />In der neuen Version fehlen die Felder <em>Basisverzeichnis</em> und <em>URL-Vorschau</em>. Ich habe Olivier Sessink angeschrieben und gefragt, ob das ein Bug oder Feature ist. Er antwortete zum Gl&uuml;ck sehr schnell ? die Funktion ist nur verschoben! Man muss jetzt im Filemanager (in der Sidebar) den Projektordner suchen, mit der rechten Maustaste darauf klicken und den Punkt <em>Set as Documentroot</em> w&auml;hlen. Jetzt erreicht man die beiden Felder, die im Projektdialog entfallen sind. Etwas seltsam, ich vermute, so kann man in einer Session die Pfade festlegen, ohne gleich ein Projekt anlegen zu m&uuml;ssen. <em>Edit: Olivier best&auml;tigte mir diesen Grund in einer zweiten Mail!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Leider funktioniert die Vorschau von PHP-Dateien immer noch nicht. Wenn man auf den Browserknopf klickt, startet zwar Firefox, bietet die Datei aber zum Download an. Abhilfe fand ich dann in den Einstellungen unter <em>Externe Befehle</em>. Dort &auml;ndert man den Befehl f&uuml;r den Firefox in:</p>
<pre>  firefox '%p'</pre>
<p style="text-align: justify;">Et Voila, jetzt klappt es mit dem Nachbarn. <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Die Einstellungen solltet Ihr Euch in Ruhe anschauen und Schritt f&uuml;r Schritt durchgehen. Das Programm ist &auml;u&szlig;erst flexibel. <strong>Wichtig!</strong> Wenn Ihr &Auml;nderungen vorgenommen habt, immer noch einmal den Men&uuml;punkt <em>Bearbeiten ? Einstellungen speichern</em> w&auml;hlen und wenn Ihr mit Projekten arbeitet, sicherheitshalber auch unter <em>Projekt</em> den Punkt <em>Speichern</em> w&auml;hlen. Sicher ist sicher.</p>
<h3>Arbeiten mit Snippets</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich erw&auml;hnte schon, dass die Snippets in ein Plugin ausgelagert wurden. Schaut bitte in den Einstellungen nach, ob diese auch aktiviert sind. Es sollte in der Sidebar ein eigenes Fenster existieren. Und so funktioniert es:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshot41.png"><img class="alignleft" title="screenshot41" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshot41-150x150.png" alt="screenshot41" width="170" height="170" /></a><a href="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshot21.png"><img class="alignleft" title="screenshot21" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshot21.png" alt="screenshot21" width="170" height="170" /></a><a href="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshot3.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1084" title="screenshot3" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshot3.png" alt="screenshot3" width="170" height="170" /></a></p>
<ol>
<li>Wie auf dem Bild links zu sehen ist, muss in der Sidebar die Snippets&uuml;bersicht gew&auml;hlt werden. Beim ersten Start ist sie leer.</li>
<li>&Uuml;ber das Contextmen&uuml; (mit der rechten Maustaste) lassen sich diverse Aktionen aufrufen. W&auml;hlt als Erstes &#8222;Neuer Schnipsel&#8220;. Es erscheint ein Dialogfenster wie auf dem mittleren Bild. Da sich die Schnipsel auch ordentlich gruppieren lassen, w&auml;hlt man zuerst den ersten Punkt &#8222;Gruppe&#8220; und gibt im folgenden Dialog dieser einen Namen. Im Beispiel nenne ich sie &#8222;PHP&#8220;. Ist die  Gruppe angelegt, klickt man (wieder mit der rechten Maustaste) darauf und w&auml;hlt einen der n&auml;chsten Punkte. Die Bedeutung sollte klar sein. Ich nehme jetzt &#8222;Zeichenkette&#8220;.</li>
<li>Im darauf folgenden Dialog gibt man dem Schnipsel einen Namen und kann eine Beschreibung hinzuf&uuml;gen (erscheint sp&auml;ter als Tooltipp). Danach erscheint das Fenster wie im Bild rechts. Jetzt gebt den Text f&uuml;r den Schnipsel ein. Der Umgang mit diesem Dialog ist gut beschrieben.  Eine feine Sache sind die einf&uuml;gbaren Platzhalter (%0, %1&#160;&#8230; %9). Es lassen sich also 10 Abfragen f&uuml;r variable Eintr&auml;ge einf&uuml;gen. Wie im Bild zu sehen, k&ouml;nnen diese auch mehrmals verwendet werden! An der gew&uuml;nschten Stelle setzt man einfach den Platzhalter ein und in den 10 Feldern rechts formuliert man die Frage, die dazu gestellt werden soll.</li>
</ol>
<p>Die Schnipsel von Bluefish bieten ein m&auml;chtiges Werkzeug, immer wiederkehrende Aktionen zu hinterlegen und &uuml;ber die 3. Funktion in der Auswahl (mittleres Bild) auch Suchen&#8209; und Ersetzen-Muster. Damit lassen sich sogar regul&auml;re Ausdr&uuml;cke speichern!</p>
<p>Die Kr&ouml;nung ist dann die neue Funktion Export/Import von Schnipseln. Ganze Gruppen lassen sich so im XML-Format speichern. Das ist gut f&uuml;r Backups und man kann interessante Gruppen auch anderen Usern zur Verf&uuml;gung stellen. So w&auml;re die Weitergabe ganzer API-Kataloge denkbar, z.B. f&uuml;r TemplateTags, JavaScript-Framworks, usw. Ich hoffe, dass aus der Community heraus nach und nach eine feine Sammlung entsteht.</p>
<h3>Tipps&#160;&#38;&#160;Tricks</h3>
<p>Hier noch ein paar Tipps zum Umgang mit Bluefish:</p>
<ul>
<li>Anpassen der Shortcuts: Das ist ganz einfach gel&ouml;st. Einfach im Men&uuml; den gew&uuml;nschten Punkt ausw&auml;hlen (nicht anklicken!) und den neuen Shortcut dr&uuml;cken. Dauerhaft speichern lassen sich diese &uuml;ber den Men&uuml;punkt <em>Bearbeiten ? Shortcuts speichern</em>.<br />
Von meinem Editor war ich es gewohnt, den Zeilenumbruch mit Shift+Return, sowie ein gesch&uuml;tztes Leerzeichen mit Shift + Leertaste einzugeben. Im Men&uuml; <em>Tags ? Formatierung allgemein</em> konnte ich das einfach &uuml;bernehmen.</li>
<li>Frei schwebende Men&uuml;s: Das ist ein interessantes Feature, welches ich bei anderen Programmen vermisse. Jedes Men&uuml; und Untermen&uuml; hat als ersten Eintrag eine gestrichelte Linie. Klickt man darauf und zieht die Maus an einen freien Platz auf dem Desktop, wird das entsprechende Men&uuml; dort platziert. Momentan werden beim Programmende diese Einstellungen noch nicht gespeichert, ich habe das als Idee aber schon an Olivier weitergegeben und stie&szlig; zumindest nicht auf Ablehnung.</li>
<li>Frei schwebende Fenster: Wer kennt das nicht. Oft ben&ouml;tigt man mehrere Dateien, um Code zu vergleichen oder Teile von der einen Datei in der anderen wieder zu verwenden. Das Umschalten &uuml;ber Tabs ist da nicht die beste L&ouml;sung. Deshalb k&ouml;nnen Fenster aus den Tabs &#8222;herausgenommen&#8220; werden. Probiert es einfach mal aus. Fenster aktivieren und den Men&uuml;punkt <em>Dokument ? Freie Fenster</em> anw&auml;hlen.</li>
<li>Der Dateibrowser in der Sidebar l&auml;sst sich auch vielseitig konfigurieren, geht einfach mal die Punkte im Contextmen&uuml; durch.</li>
<li>Arbeitet man mit Projekten, empfiehl es sich&#160;&#8211; nachdem man den Projektordner gew&auml;hlt hat&#160;&#8211; &uuml;ber das Contextmen&uuml; den Punkt <em>Als Basisverzeichnis setzen</em> anzuw&auml;hlen und <strong>das Projekt</strong> noch einmal zu speichern. Nach erneutem Start und Auswahl des Projektes werden nur die Projektordner angezeigt, das ist viel &uuml;bersichtlicher.</li>
<li>Der Geschmack ist zwar individuell, in Bluefish macht sich als Schrift die Liberation Mono sehr gut. Diese kann &uuml;ber folgende Zeile im Terminal einfach installiert werden:</li>
</ul>
<pre>  sudo apt-get install ttf-liberation</pre>
<h3>Fazit</h3>
<p>Bluefish hat mich wirklich &uuml;berrascht. Das Programm ist schnell, stabil und sehr komfortabel geworden. Schon Version 1.0.7 bietet zumindest dem Hobbyprogrammierer einiges an Komfort und ausreichend Unterst&uuml;tzung. Wer auf die Autocomplete-Funktion verzichten kann, sollte diesen Editor nehmen, er ist in den Ubuntu-Paketen enthalten. Aber schon f&uuml;r die Erstellung von CSS-Dateien ist es eine enorme Hilfe.</p>
<p>Der Kontakt zu den Programmierern verlief auch schnell und sie haben ein offenes Ohr! Olivier hofft, dass die Version 2.0 Ende des Sommers fertig wird, vielleicht schafft sie es ja in den Karmic Koala? <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>F&uuml;r mich hat die lange Suche nach einem guten Editor endlich ein Ende. Ich werde aber trotzdem noch die anderen besprechen, wenn vielleicht auch nicht so ausf&uuml;hrlich. Im n&auml;chsten Teil schaue ich mir dann mal die Editoren aus der Eclipse-Ecke an (Eclipse, Aptana, Easy Eclipse).</p>
<p>Bis dahin, Turicon</p>
<h3>Navigation</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/878/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-1/">Teil 1: Grundlegendes</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/890/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-2gedit/">Teil 2: Gedit</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/955/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-3-geany/">Teil 3: Geany</a></li>
<li><em>Teil 4: Bluefish</em></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/1130/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-5-eclipse-aptana/">Teil 5: Eclipse/Aptana</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webeditoren unter Ubuntu/Linux Teil 3: Geany</title>
		<link>http://www.ubuntu-center.de/955/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-3-geany/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 21:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>turicon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Webeditoren]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Webeditor]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wollen wir uns Geany n&#228;her anschauen. Ich habe ganz unverhofft Hilfe von einem Leser erhalten, der gern mit Geany arbeitet und der mir ein Review samt Screenshots schickte. Viele kennen ihn von Ubuntuusers.de, dort ist er mit dem Nick &#8222;dauerbaustelle&#8220; unterwegs. An dieser Stelle ein ganz dickes Dankesch&#246;n an Dich!  .daumenhoch:
Ich werde also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wollen wir uns Geany n&auml;her anschauen. Ich habe ganz unverhofft Hilfe von einem Leser erhalten, der gern mit Geany arbeitet und der mir ein Review samt Screenshots schickte. Viele kennen ihn von Ubuntuusers.de, dort ist er mit dem Nick &#8222;<a href="http://ubuntuusers.de/user/dauerbaustelle/">dauerbaustelle</a>&#8220; unterwegs. An dieser Stelle ein ganz dickes Dankesch&ouml;n an Dich!  .daumenhoch:</p>
<p>Ich werde also zuerst die Eindr&uuml;cke von <em>dauerbaustelle</em> wiedergeben, immerhin arbeitet er intensiv mit dem Programm und kennt die Eigenheiten. Anschlie&szlig;end werde ich noch ein paar Worte zu dem Editor verlieren. Los gehts:<span id="more-955"></span></p>
<p><a href="http://geany.org"><img class="alignright size-full wp-image-958" title="logo_geany" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/06/logo_geany.png" alt="logo_geany" width="140" height="58" /></a>Ein weiterer wichtiger Editor f&uuml;r GNU Linux/Ubuntu (welcher &uuml;brigens auch unter Windows l&auml;uft) ist Geany (<a href="http://geany.org">http://geany.org</a>). Von Haus aus unterst&uuml;tzt der schlanke, schnelle GTK-basierte Editor Syntaxhighlighting f&uuml;r viele Programmier&#8209; und Markup-Sprachen (C, C++, Java, Ruby, PHP, Python, HTML, CSS, XML, LaTeX, SQL,&#160;&#8230;), Quellcode-Folding (Codeteile ausblenden) und bietet vielf&auml;ltige Einstellungsm&ouml;glichkeiten.</p>
<p>Ein integriertes, virtuelles Terminal, eine Anzeige f&uuml;r Compiler-Meldungen, sowie ein Notizbrett machen das Entwickeln von Software und Webseiten komfortabel; das Rangieren mit vielen offenen Dateien auf einmal funktioniert tadellos und wird bequem durch frei platzierbare Tabs gehandelt.</p>
<p>Besonders n&uuml;tzlich ist das Quellcode-Springen: Durch Gedr&uuml;ckt halten von &#8222;STRG&#8220; und Klicken auf eine im Code verwendete Variable springt Geany automatisch an die Stelle im Sourcecode, an der diese Variable definiert wurde. Dies funktioniert gleicherma&szlig;en mit Klassen und Funktionen.</p>
<h3>Code-Vervollst&auml;ndigung</h3>
<p>Geanys Code-Vervollst&auml;ndigung kann durchaus mit anderen gro&szlig;en Entwicklungsumgebungen (IDEs) mithalten. Die Qualit&auml;t, Vollst&auml;ndigkeit und &#8222;Intelligenz&#8220; der Vorschl&auml;ge ist jedoch stark von der verwendeten Programmier&#8209; bzw. Markupsprache abh&auml;ngig (so ist die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r PHP sehr zufriedenstellend und vollst&auml;ndig, beim Erstellen von HTML&#8209; und CSS-Code wird man allerdings nicht unterst&uuml;tzt). Unabh&auml;ngig von der eingesetzten Sprache ist die Vervollst&auml;ndigung f&uuml;r vom Benutzer definierten Variablen, Funktionen und Klassen. Geany indexiert diese vollst&auml;ndig und verhindert somit &uuml;berfl&uuml;ssige Tipparbeit und nervige Vertipper.</p>
<p>Unter anderem f&uuml;r PHP zeigt Geany auch erweiterte Informationen &uuml;ber Funktionen und Klassen w&auml;hrend dem Tippen an (erwartete Parameter und ihre Typen).</p>
<h3>Code-Templates</h3>
<p>Ein bemerkenswertes Feature, welches Geany mitbringt, ist die automatische Erg&auml;nzung von Codeschnipseln (oder&#160;&#8211;templates, wenn man so m&ouml;chte). Diese in der Datei &#8222;snippets.conf&#8220; versteckten Vorlagen k&ouml;nnen viel Schreibarbeit sparen, so kann per Eingabe von <em>class</em> und anschlie&szlig;endem dr&uuml;cken der Tabulatortaste ein Code wie dieser erg&auml;nzt werden:</p>
<pre>  /**
  * Documentation goes here
  */
  class &lt;CURSOR&gt; extends FooBar {
      /**
      * Construct the class
      * @param foo
      * @param bar
      */
      public function __construct($foo, $bar) {
           $this-&gt;foo = $foo;
           $this-&gt;bar = $bar;
      }
  }</pre>
<p>wobei je nach Definition der Eingabecursor ans Ende oder an eine beliebige Stelle im Schnipsel springen kann (hier w&uuml;rde man den Cursor an die Stelle mit &#8222;&lt;CURSOR&gt;&#8220; platzieren).</p>
<h3>Weitere Features und Plugins</h3>
<p>Ein eingebauter Klassen&#8209;, Funktions&#8209; und Variablenbrowser, ein Dateibrowser, eine Projektverwaltung und viele weitere Plugins wie Version-Control-System-Unterst&uuml;tzung (SVN, GIT, VCS,&#160;&#8230;), Split-Screen-Ansicht, Unix-Diff-Unterst&uuml;tzung und ein kleiner aber feiner Farbw&auml;hler zur &#8222;Klicki-Bunti&#8220;-Wahl von Farben (welche als Hexadezimalwert zur&uuml;ckgegeben werden und z.B. sofort in CSS-Dokumenten weiterverwendet werden k&ouml;nnen) lassen keine W&uuml;nsche offen.</p>
<p>Die Installation der Plugins ist allerdings nicht immer ganz leicht, da einige nicht als Pakete in den Ubuntu-Paketquellen verf&uuml;gbar sind und selbst gebaut (kompiliert) und installiert werden m&uuml;ssen. Zu guter Letzt hat Geany ein paar Templates f&uuml;r Quellcode-Dokumente und Lizenzen vordefiniert, besonders das Letztere erspart dem begeisterten Freie-Software-Entwickler einen Teil des qualvollen &#8222;Lizenz-einf&uuml;gen-und-richtig-platzieren&#8220;-Gefummel.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Geany ist eine empfehlenswerte IDE f&uuml;r Programmierer jeglicher Gesinnung, die schnell und hindernisfrei Quellcode niederschreiben, dabei aber durch Syntaxhighlighting, Autovervollst&auml;ndigung, Code-Templates und leichte Navigation durch umfangreiche Projekte und lange Dateien unterst&uuml;tzt werden m&ouml;chten. Da die Codevervollst&auml;ndigung und die Anzeige von Funktionsparametern noch ausbauf&auml;hig sind, richtet sich Geany vor allem an Entwickler, die sich beim Programmieren nicht auf die Dokumentation der Entwicklungsumgebung verlassen&#160;&#8211; also an Programmierer mit Erfahrung. Oder solche, die es werden wollen.</p>
<p>[nggallery id=12]</p>
<p>Soweit der Beitrag von <em>dauerbaustelle</em>, nochmals:? Vielen Dank!!</p>
<p>Bei meinen eigenen Tests stand nat&uuml;rlich HTML, CSS, JavaScript und PHP im Vordergrund. Und wie oben schon erw&auml;hnt, wird HTML/CSS/JS doch etwas stiefm&uuml;tterlich behandelt. F&uuml;r alle drei gibt es KEINE Autocomplete&#8209; oder Call Tipp-Funktion. F&uuml;r CSS und JavaScript konnte ich aber die Funktions&uuml;bersicht in dem Tab &#8222;Symbole&#8220; nutzen. Gegen&uuml;ber Gedit kann aber Geany wenigstens HTML-Tags vervollst&auml;ndigen.</p>
<p>Eine direkte Vorschaufunktion f&uuml;r HTML-Dokumente oder PHP-Dateien (die &uuml;ber den Webserver aufgerufen werden m&uuml;ssen)  ist nicht integriert. &Uuml;ber einen Umweg kann man aber zumindest teilweise eine solche Funktion nutzen. Dazu lege ein Projekt an:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-962" title="geany_testprojekt1" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/06/geany_testprojekt1.png" alt="geany_testprojekt1" width="426" height="184" /></p>
<p>Ist es erstellt, ruf &uuml;ber das Men&uuml; Projekt die Eigenschaften auf:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-963" title="geany_testprojekt2" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/06/geany_testprojekt2.png" alt="geany_testprojekt2" width="474" height="321" /></p>
<p>Wichtig ist die letzte Zeile und am Ende des Pfades (&uuml;ber den Webserver) das %f. Klickt man nun in der Symbolleiste auf &#8222;Erstellen&#8220;, ruft es die aktuelle Datei im Firefox auf. Einziger Wermutstropfen: Sobald eine Datei in einem Unterverzeichnis liegt, erkennt das der Editor nicht und es kommt zu einem 404-Fehler.</p>
<p>Vor fast 2 Jahren habe ich mit einem der Entwickler per Mail Kontakt aufgenommen. Ich wollte wissen, ob es eine Snippet-Funktion gibt. &#8558;<em>auerbaustelle</em> erw&auml;hnte dieses &#8222;versteckte Feature&#8220; ja schon, dieselbe Antwort bekam ich dann auch. Da ich diese Funktion recht intensiv nutze, finde ich es nicht gerade komfortabel, in einer Config-Datei zu hantieren. Deshalb hakte ich nach, ob denn eine komfortablere Bedienung &uuml;ber die Oberfl&auml;che in naher Zukunft zu erwarten sei. Als Antwort erhielt ich dann folgendes: &#8222;Nun, eine Textdatei zu bearbeiten, halte ich schon f&uuml;r sehr komfortabel. Andere User kommen damit bestens zurecht&#8230;&#8220; Hmm, ok. Wenn man es so sieht? <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>Geany ist eine kleine, feine IDE f&uuml;r Programmierer (Python, &#8557; und die, deren Sprache gut unterst&uuml;tzt wird). Als reiner Webeditor ist er wohl nicht die Nr.&#160;1, au&szlig;er vielleicht f&uuml;r die erst genannte Klientel wie <em>dauerbaustelle</em>, die eh schon mit Geany arbeitet und ab und zu mal eine Webseite erstellt.  Trotzdem kann ich nur empfehlen, es mal mit Geany zu probieren, immerhin hat jeder User andere Priorit&auml;ten und wenn in Foren nach HTML-Editoren gefragt wird, taucht Geany immer wieder mit auf.</p>
<p>Als n&auml;chstes werde ich mich mit Bluefish besch&auml;ftigen, der sich ja als reiner HTML-Editor versteht. Das wird aber wohl noch etwas dauern, denn n&auml;chste Woche geht es erst einmal in den Urlaub. Oder findet sich noch jemand, der &uuml;ber Eclipse/Aptana, Bluefish, Quanta+ oder Kommodo schreiben m&ouml;chte? <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Navigation</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/878/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-1/">Teil 1: Grundlegendes</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/890/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-2gedit/">Teil 2: Gedit</a></li>
<li><em>Teil 3: Geany</em></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/978/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-4-bluefish/">Teil 4: Bluefish</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/1130/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-5-eclipse-aptana/">Teil 5: Eclipse/Aptana</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webeditoren unter Ubuntu/Linux Teil 2: ?Gedit</title>
		<link>http://www.ubuntu-center.de/890/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-2gedit/</link>
		<comments>http://www.ubuntu-center.de/890/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-2gedit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 20:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>turicon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Webeditoren]]></category>
		<category><![CDATA[Editor]]></category>
		<category><![CDATA[Softwaretipp]]></category>
		<category><![CDATA[Webeditor]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, meine Oma hatte schon irgendwie recht. Sie meinte immer: &#8222;Man soll das nutzen und w&#252;rdigen, was man schon hat.&#8220;    Ich habe stundenlang die verschiedensten Editoren ausprobiert, bis ich auf die Idee kam, es doch mal mit dem Gnome-Standardeditor zu versuchen. Und dieser Editor hat es wirklich in sich. Richtig konfiguriert bietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, meine Oma hatte schon irgendwie recht. Sie meinte immer: <em>&#8222;Man soll das nutzen und w&uuml;rdigen, was man schon hat.&#8220;</em> <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   Ich habe stundenlang die verschiedensten Editoren ausprobiert, bis ich auf die Idee kam, es doch mal mit dem Gnome-Standardeditor zu versuchen. Und dieser Editor hat es wirklich in sich. Richtig konfiguriert bietet er von Haus aus:<a href="http://live.gnome.org/Gedit"><img class="alignright size-medium wp-image-928" title="screenshot3" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/05/screenshot3-300x194.png" alt="screenshot3" width="300" height="194" /></a></p>
<ul>
<li>w&auml;hlbare Syntaxhervorhebung f&uuml;r eine Vielzahl an Sprachen</li>
<li>mehrere Dokumente werden in Tabs dargestellt</li>
<li>Zeilennummern und virtueller Zeilenumbruch</li>
<li>Hervorhebung von zueinander geh&ouml;renden Klammern und der aktuellen Zeile</li>
<li>Statusleiste mit Anzeige der Zeile und Spalte, unter Jaunty ist der Schnellzugriff auf die Tabulatorbreite und Syntaxhervorhebung m&ouml;glich</li>
<li>Plugin-System, dazu kommen wir noch</li>
<li>sehr schnell und &auml;u&szlig;erst stabil, auch wenn mehrere und vor allem gro&szlig;e Dokumente ge&ouml;ffnet sind<span id="more-890"></span></li>
</ul>
<p>W&auml;hrend bei Ubuntu Hardy Gedit in der Version 2.22.3 vorliegt, arbeitet unter Jaunty die Version 2.26.1. &Auml;u&szlig;erlich sieht man keinen Unterschied, jedoch kann die neuere Version auch Dateien per FTP und SSH anzeigen und speichern. Nutzer von Hardy k&ouml;nnen noch nicht per FTP speichern! Den entsprechenden Dialog ruft man &uuml;brigens &uuml;ber <em>Datei ? Ort &ouml;ffnen</em> auf (STRG+L).</p>
<p><strong>Hier einige Features von Gedit in Wort und Bild:</strong></p>
<p>[nggallery id=11]</p>
<h3>Plugins f&uuml;r Gedit</h3>
<p>Mit diversen Plugins l&auml;sst sich Gedit einfach und schnell aufwerten. Erste Anlaufzentrale ist <a href="http://live.gnome.org/Gedit/Plugins">Gnome.org</a>. Viele Plugins sind schon in Gedit vorhanden, m&uuml;ssen also nur aktiviert werden. Wer sich weitere Plugins herunterl&auml;dt, muss diese nur in den eigenen Home-Ordner und dort in den (versteckten) Ordner <em>gnome2/gedit/plugins</em> kopieren. Schauen wir uns einmal einige Plugins an:</p>
<ul>
<li>Datum/Uhrzeit einf&uuml;gen, Gro&szlig;-/Kleinschreibung &auml;ndern, Externe Werkzeuge, Rechtschreibpr&uuml;fung, Sortieren, Statistik zum Dokument und Zeileneinzug sind allgemein n&uuml;tzliche Tools, die in Gedit schon vorhanden sind, man muss diese nur aktivieren. Zugriff erh&auml;lt man dann &uuml;ber die jeweils neuen Men&uuml;punkte</li>
<li>Dateiverwaltungsleiste (File Browser) ist ebenfalls an Bord und dieses Plugin sollte man aktivieren. Diese Dateiverwaltung ist wirklich gelungen, einfach und vor allem auch per Tastatur bedienbar (mit Tab, Leertaste, Return, Backspace und den Pfeiltasten). Dieses Feature ersetzt sogar eine einfache Projektverwaltung (manche Programme speichern eh nur den Pfad zum Ordner).</li>
<p class="hinweisbox"><strong>Tagliste auf Englisch:</strong><br />
Entpacke mit Rootrechten die Datei HTML.Tags.gz im Ordner <em>/usr/share/gedit-2/taglist</em>/. Lege eine Sicherheitskopie an! Die Datei HTML.tags mit Gedit &ouml;ffnen und nach der Zeichenkette lang=&#8220;de&#8220; suchen. Nun die ganze &#8249;TagGroup&#8250; bis &#8249;/TagGroup&#8250; entfernen. Jetzt noch einmal suchen und das Prozedere wiederholen (es sind 2 Listen, einmal HTML und einmal XHTML). Wer m&ouml;chte, kann nun auch noch ein drittes Mal suchen,  findet die Sonderzeichenliste, diese sollte erhalten bleiben.<br />
Jetzt die Datei speichern, mit .gz packen und &#8211;&#160;wieder mit Rootrechten&#160;&#8211; die vorhandene Datei ersetzen. Nach einem Neustart von Gedit hat man die englischen Bezeichnungen in der Floskelliste.</p>
<li>Ebenfalls von Haus aus dabei ist die Floskelliste (Tag list). Diese ist sogar ins Deutsche &uuml;bersetzt, was ich eher verwirrend finde. Gerade die XHTML-Tags erkennt man am englischen Namen viel schneller.  Tooltipps helfen zwar bei der Erkennung, wer das &auml;ndern m&ouml;chte, in nebenstehendender Infobox beschreibe ich eine L&ouml;sung, um die Anzeige auf Englisch umzustellen. Sch&ouml;n ist auf alle F&auml;lle, dass man Text markieren kann und die gew&uuml;nschten Tags davor und dahinter gesetzt werden.</li>
<li>Zu guter Letzt sei noch Schnipsel (Snippets) erw&auml;hnt. Damit lassen sich oft ben&ouml;tigte Textpassagen anlegen und mit einem Shortcut aufrufen. Es ist auch m&ouml;glich, Platzhalter einzuf&uuml;gen, die man dann mit der Tab-Taste ansteuert. Ist das Plugin aktiviert, erreicht man den Einstelldialog &uuml;ber das Men&uuml; <em>Werkzeuge ? Schnipsel verwalten</em>. Es sind schon jede Menge Schnipsel f&uuml;r PHP und HTML enthalten, probiert es einfach mal aus. Eine Anleitung zum Einf&uuml;gen von Platzhaltern ist<a href="http://live.gnome.org/Gedit/Plugins/Snippets"> hier zu finden</a>.</li>
</ul>
<p>Aus den Paketquellen k&ouml;nnen weitere Plugins installiert werden, sucht doch einmal nach <em>&#8222;gedit-plugins&#8220;</em>.  Aus diesem Paket kann ich auf alle F&auml;lle den Farbw&auml;hler, Klammern schlie&szlig;en, Sitzungsspeicherung und die Zeichentabelle empfehlen. Was die einzelnen Plugins machen, verr&auml;t ja schon der Name.</p>
<h3>Weitere Plugins</h3>
<p>Es gibt noch eine Unmenge an Plugins, ich m&ouml;chte hier noch 5 vorstellen, die gerade bei der Webentwicklung hilfreich sind:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.eng.tau.ac.il/~atavory/gedit-plugins/html-tidy/">HTML-Tidy</a> <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':?' class='wp-smiley' />  Wer das Tool mag, kann es auch in Gedit einbinden</li>
<li><a href="http://www.stambouliote.de/projects/gedit_plugins.html">Class Browser</a>: Eine sehr n&uuml;tzliche Erweiterung f&uuml;r Javascripte und PHP. Klassen, Funktionen, Variablen und einiges mehr werden &uuml;bersichtlich in einer Baumstruktur angezeigt, ein Klick darauf f&uuml;hrt auch gleich an die richtige Stelle im Quelltext.  Hinweis: Wer dieses Plugin nutzen m&ouml;chte, muss das Paket <em>exuberant-ctags</em> aus den Ubuntuquellen installieren!</li>
<li>Die letzten drei Plugins stammen von <a href="http://my.opera.com/area42/blog/">Eckhard &#8559;. J&auml;ger</a> von area42. Vielen Dank an dieser Selle f&uuml;r diese wirklich 1A-Erweiterungen!  .daumenhoch:<br />
Als erstes w&auml;re da die <a href="http://my.opera.com/area42/blog/gedit-browser-preview-plugin">Browservorschau</a>. Ist das Plugin installiert, erreicht man &uuml;ber <em>Ansicht ? Ansehen in</em> den Browser seiner Wahl. Sogar der IE wird angezeigt, wenn er &uuml;ber IE4Linux installiert wurde!</li>
<li>Dann gibt es das <a href="http://my.opera.com/area42/blog/gedit-template-plugin">Template-Plugin</a>: Folgt der Installationsanweisung, legt den Ordner &#8222;Templates&#8220; an und speichert darin Eure Vorlagen. Diese sind dann &uuml;ber das Men&uuml; <em>Datei ? Neu aus Vorlage</em> abrufbar.</li>
<li>Und auch das Plugin <a href="http://my.opera.com/area42/blog/gedit-language-reference-plugin">Sprachreferenz</a> sollte nicht fehlen: Schnell hat man dann &uuml;ber das Men&uuml; <em>Hilfe ? Sprachreferenz</em> den Zugriff auf die entsprechenden Dokumentationen.</li>
</ol>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>Gedit ist ein toller Allrounder. Wer auch noch mit Python oder Latex arbeitet (daf&uuml;r gibt es weitere Plugins); oder generell oft einen Texteditoren ben&ouml;tigt, hat hier einen guten und schnellen Editor, der auch noch von Haus aus dabei;  und als Standardeditor &uuml;berall eingetragen ist. Da ich f&uuml;r diesen Artikel noch einmal intensiv recherchiert habe und neue Plugins fand, werde ich auch des &ouml;fteren damit arbeiten. Vor allem dann, wenn es um schnelle &Auml;nderungen geht.</p>
<p>F&uuml;r einen professionellen Webeditor fehlen auf alle F&auml;lle die automatische Tagvervollst&auml;ndigung, sowie Call Tips und Autocomplete-Funktionen f&uuml;r HTML, CSS, JavaScript und PHP. Aber ich denke, das ist nicht das Ziel von Gedit, es ist eben <strong>der Standardeditor</strong>.  Und daf&uuml;r kann er eine Menge und gegen&uuml;ber dem, was z.B. die Redmonder mitgeben, ist Gedit der pure Luxus! Wer nur gelegentlich mit Webseiten arbeitet und auch f&uuml;r ambitionierte Homepagebastler reichen die Funktionen allemal, da muss keine gro&szlig;e IDE installiert werden. Und auch f&uuml;r Netbookbesitzer, die ja weniger Platz auf dem Monitor haben und eine kleinere CPU, ist Gedit eigentlich die beste Wahl.</p>
<p>Soviel zu Gedit, als n&auml;chstes werde ich mir <del datetime="2009-06-01T07:59:15+00:00">Bluefish</del><ins datetime="2009-06-01T07:59:15+00:00">Geany</ins> vornehmen. Mal schauen, ob ich das noch vor dem Urlaub schaffe. <img src='http://www.ubuntu-center.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Navigation</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/878/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-1/">Teil 1: Grundlegendes</a></li>
<li><em>Teil 2: Gedit</em></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/955/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-3-geany/">Teil 3: Geany</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/978/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-4-bluefish/">Teil 4: Bluefish</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/1130/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-5-eclipse-aptana/">Teil 5: Eclipse/Aptana</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Webeditoren unter Ubuntu/Linux Teil 1</title>
		<link>http://www.ubuntu-center.de/878/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 10:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>turicon</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Softwaretipp]]></category>
		<category><![CDATA[Webeditor]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2001 arbeite ich als freiberuflicher Webdesigner und&#160;&#8211;programmierer und habe dabei nat&#252;rlich mit vielen Editoren gearbeitet, fr&#252;her auch mit solchen Schwergewichten wie Dreamweaver und GoLive. In Zeiten komplexer Tabellenlayouts waren solche Programme auch eine willkommene Hilfe. Seit sich aber XHTML mit CSS und dem Boxmodell durchgesetzt hat und PHP immer mehr zum Einsatz kommt, reicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit 2001 arbeite ich als freiberuflicher <a href="http://www.piske.de">Webdesigner und&#160;&#8211;programmierer</a> und habe dabei nat&uuml;rlich mit vielen Editoren gearbeitet, fr&uuml;her auch mit solchen Schwergewichten wie Dreamweaver und GoLive. In Zeiten komplexer Tabellenlayouts waren solche Programme auch eine willkommene Hilfe. Seit sich aber XHTML mit CSS und dem Boxmodell durchgesetzt hat und PHP immer mehr zum Einsatz kommt, reicht ein Texteditor (Kenntnisse der Sprachen vorausgesetzt).</p>
<p style="text-align: justify;">Seit Februar 2007 bin ich Ubuntu-User; wie ich <a href="http://www.ubuntu-center.de/677/friedliche-koexistenz-zwischen-ubuntu-und-windows/">hier</a> schon berichtete, nutze ich in einer VM f&uuml;r diverse Aufgaben noch Programme aus der Windowswelt. Dazu geh&ouml;rt momentan auch noch  mein <a href="http://www.blumentals.de/webuilder/">Lieblingseditor </a>einer kleinen lettischen <a href="http://www.blumentals.de">Softwarefirma</a>. Denn wenn es auch Unmengen an Editoren f&uuml;r Linux gibt, in Sachen Komfort war die Auswahl recht d&uuml;nn (aber es hat sich einiges getan!).<span id="more-878"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-879" title="titelbild-webeditoren" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/05/titelbild-webeditoren.jpg" alt="titelbild-webeditoren" width="200" height="333" />Ich wei&szlig;, dass dieses Thema sehr von den Vorlieben jedes Einzelnen abh&auml;ngt. So gibt es geniale Programmierer, die f&uuml;r kein Geld der Welt auf <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Vim">vi(m)</a> oder <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Emacs">Emacs</a> verzichten w&uuml;rden. Aber es gibt auch eine gro&szlig;e Zahl an Entwicklern und Hobbyprogrammierern, die gern mit einer grafischen Oberfl&auml;che (IDE), arbeiten und so manches moderne Feature wie Syntaxhervorhebung, Autovervollst&auml;ndigung und Calltips nicht missen m&ouml;chten. Oft kommt es vor, dass ich an einem Tag &#8222;Querbeet&#8220; mit HTML, CSS, JavaScript und PHP zu tun habe. Jedesmal muss ich gedanklich auf die entsprechende Syntax &#8222;umschalten&#8220; und wei&szlig; dann, was ich an einem guten Editor habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber zur&uuml;ck zum Thema. Da ich in den letzten 2 Jahren verschiedene Editoren getestet habe, m&ouml;chte ich diese Erfahrungen gern weitergeben. Zu den getesteten Editoren geh&ouml;ren unter anderem <a href="http://projects.gnome.org/gedit/">Gedit</a>, <a href="http://www.geany.org/">Geany</a>, <a href="http://www.netbeans.org/index_de.html">Netbeans</a>, <a href="http://www.aptana.com/">Aptana</a>/<a href="http://www.eclipse.org/">Eclipse</a>, <a href="http://bluefish.openoffice.nl/">Bluefish</a>, <a href="http://quanta.kdewebdev.org">Quanta+</a> und <a href="http://www.activestate.com/komodo_edit/">Kommodo Edit</a>.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Testvorgaben</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich wei&szlig;, manch einer macht einen Unterschied zwischen Editor und einer IDE. Hier fassen wir alles unter dem Begriff Editor zusammen! Die Tests werden unter Hardy und Jaunty erfolgen, mit den jeweils in den Paketen vorhandenen Versionen. Falls n&ouml;tig oder nicht in den Ubuntuquellen vorhanden, werde ich auch neuere Versionen separat installieren und testen.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Features sehe ich als Grundvoraussetzung, an denen sich die Programme messen m&uuml;ssen:</p>
<ul>
<li>Syntaxhervorhebung</li>
<li>automatische Tagvervollst&auml;ndigung</li>
<li>schnelles und zuverl&auml;ssiges Suchen und Ersetzen</li>
<li>Call Tips und Autocomplete-Funktionen</li>
<p><img class="aligncenter" title="calltips" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/05/calltips.jpg" alt="calltips" width="487" height="215" /></p>
<li>Projektverwaltung</li>
<li>Snippet&#8209; oder eine Art Macroverwaltung</li>
<li>mehrere gleichzeitig offene Dokumente (Tabs)</li>
<li>einfache Vorschaufunktion (auch &uuml;ber Webserver)</li>
<li>Anzeige von einfachen Syntaxfehlern bzw. sollten zusammengeh&ouml;rende Elemente (z.B. Anfangs&#8209; und Endtag oder geschweifte Klammern in PHP) hervorgehoben werden.</li>
<li>Weiterhin sollte das Programm stabil laufen und schnell reagieren.</li>
</ul>
<p>Soviel dazu, im n&auml;chsten Teil werde ich mit GEdit beginnen, dieser ist ja der Standardeditor unter Gnome, kann so einiges und ist durch Plugins erweiterbar. An dieser Selle noch ein paar Tipps zu Tools, die ich unter Ubuntu nicht missen m&ouml;chte und bei der t&auml;glichen Arbeit hilfreich sind:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-884" title="tools" src="http://www.ubuntu-center.de/wp-content/uploads/2009/05/tools.jpg" alt="tools" width="500" height="307" /></p>
<ul>
<li>Mit GColor2 kann man schnell und einfach Farben testen, sowie Farben aus einem Bild picken und auf Wunsch speichern. GColor2 ist in den Ubuntupaketen enthalten</li>
<li>GRuler ist ein Screenlineal mit vielf&auml;ltigen Einstellm&ouml;glichkeiten und ein unentbehrlicher Helfer. Erh&auml;ltlich ist GRuler <a href="http://gnomecoder.wordpress.com/screenruler/">hier</a>.</li>
<li>Agave ist sehr n&uuml;tzlich, wenn man Farbkombinationen ben&ouml;tigt. Auch hier sind eine ganze Reihe von Einstellungen m&ouml;glich. Agave ist in den Paketquellen zu finden.</li>
<li>Ebenso hilfreich ist Screenie, damit habe ich das Bild zusammengestellt. Es erzeugt automatisch die Spiegelungen. Screenie ist ebenfalls in den Paketquellen (screenie-qt).</li>
</ul>
<p>Also, bis zum n&auml;chsten Mal. Anregungen und Tipps sind gern Willkommen!</p>
<h3>Navigation</h3>
<ul>
<li><em>Teil 1: Grundlegendes</em></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/890/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-2gedit/">Teil 2: Gedit</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/955/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-3-geany/">Teil 3: Geany</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/978/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-4-bluefish/">Teil 4: Bluefish</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu-center.de/1130/webeditoren-unter-ubuntulinux-teil-5-eclipse-aptana/">Teil 5: Eclipse/Aptana</a></li>
</ul>
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