Ich habe es eben wieder bemerkt, als ich ein weiteres Blog von Version 2.5 auf Version 2.9.2 aktualisierte. Nach dem Aufspielen der Dateien und dem erfolgreichen Update der Datenbank loggte ich mich ein und wollte die Plugins wieder aktivieren. Und wieder begrüßte mich der Internal Server Error 500!
Zum Glück wusste ich nun, woran es lag. Die PHP5-Unterstützung fehlte! Ich bin bei 1&1, da muss im Hauptverzeichnis die .htaccess bearbeitet werden. Einfach als erste Zeile folgenden Code einfügen:
AddType x-mapp-php5 .php
Und schon klappt alles reibungslos. Bei anderen Providern kann/muss diese Einstellung im entsprechenden Kunden‑ oder Controllcenter erledigt werden. Bei Strato ist es sehr komfortabel, aber ein bisschen versteckt. Man kann nämlich zwischen mehreren PHP-Versionen wählen und auch die entsprechende Dateiendung bestimmen. Dazu klickt man sich folgendermaßen zum Ziel, nachdem man sich im Servicecenter eingeloggt hat: Homepagegestaltung › Website-Configurator › PHP-Konfiguration.
Dann wählt man den Ordner, in welcher die Website liegt und klickt auf ändern. Es öffnet sich ein neues Fenster. Im Kasten PHP-Version stellt man nun für die Endung *.php auf PHP 5.2.10 um. Anschließend speichern und ab sofort ist die PHP5-Unterstützung aktiv und der Server-Error Geschichte.
OpenOffice ist nicht nur unter Linux die beste Wahl und DAS Zugpferd unter den OpenSource-Anwendungen. Aber es gibt immer etwas, was man verbessern kann. Bei Heise gibt es jetzt ein Themen-Special von Ralf Nebelo mit den 20 besten Extensions für OpenOffice. Alle diese Extensions werden in Wort und Bild kurz vorgestellt, ein Link führt dann zum Heise Download-Verzeichnis. Dort können die meisten der vorgestellten Erweiterungen gleich heruntergeladen werden. Solltest Du mit OpenOffice arbeiten, kann ich einen Blick in dieses Verzeichnis nur wärmstens empfehlen.
Hier meine 3 Favoriten:
- Color2Rows – Endlich kann ich in Calc verscheidene Zeilenfarben automatisch vorgeben.
- Euro Office Online Clipart bietet direkten Zugriff auf die Bilder in der Wikimedia Commons, inklusive Suchfunktion!
- Sun Template Packs – Jede Menge Vorlagen, oft nach DIN-Norm. Da ist für jeden was dabei.
Kleine Anmerkung: Schön zu sehen, dass die Screenshots für das Template-Pack2 unter Ubuntu gemacht wurden.
„Drag and Drop“ – zu deutsch „ziehen und ablegen“ – kennt wohl jeder von der Arbeit auf dem Desktop oder dem Dateimanager. Diese Funktion unterstützt auch der Firefox für verschiedene Aktionen.
Beispiel 1, nicht verlinkte Webadressen: Wer den Tipp noch nicht kennt, hat bisher entweder die Adresse abgetippt oder markiert, in die Zwischenablage kopiert und dann in die Adressleiste eingefügt.
Mit dem Firefox: Einfach den Link markieren und ihn mit der Maus in die Adressleiste ziehen. Fertig. Sind die Tabs sichtbar, noch besser. Schlicht die Maus (mit dem markierten Text) neben einen existierenden Tab ziehen – es sollte ein nach unten weisender Pfeil erscheinen – und loslassen. Nun öffnet der Link in einem neuen Tab.
Beispiel 2, Suchbegriffe: Da schreibt einer was von Desoxyribonukleinsäure (oder was ähnlichem). Du willst nun von Tante Guugl oder Wikipedia wissen, was das ist? Markiere den Begriff und ziehe ihn in die Suchleiste. Geht schneller als abtippen!
Beispiel 3, kurzfristig wichtiger Link: Ziemlich oft, z.B. bei Auktionen, ist der Link nur kurzfristig von Interesse. Ich greif mir dann immer das Favicon (das Symbol neben der Adresse) und ziehe es auf den Desktop. Ein Klick darauf und ich bin wieder auf der Seite. Das hält vor allem die Lesezeichensammlung sauber! Besonderer Vorteil bei ebay: in der Verknüpfung steht das Auktionsende!
Beispiel 4, speichern von ganzen Textpassagen: Was schönes gelesen und das möchtest Du speichern? Markiere den Text und ziehe ihn auf den Desktop. Automatisch wird die Datei kopierter Text.txt erstellt, natürlich mit dem gewählten Inhalt. Leider kann es da zu Problemen mit den Umlauten und Sonderzeichen kommen. Da ist für Tomboy-Nutzer das Firefox-Add-on Tomfox die bessere Wahl.
Viel Spaß!
Ich lasse im Firefox immer die Tableiste anzeigen und fand es auch ganz praktisch, den letzten Tab zu schließen und dafür eine leere, weiße Seite zu sehen. Mit dem Firefox 3.5 geht es nur auf Umwegen: Neuen (leeren) Tab öffnen ? anderen Tab schließen. Das ist etwas umständlich. Eine Lösung habe ich im Forum von chip.de gefunden. Dort empfiehlt der User Lex1982 folgendes:
Zuerst in der about:config den Wert browser.tabs.closeWindowWithLastTab auf False setzen. Um den Schließen-Button anzuzeigen, editiert man die Datei .mozilla/firefox-3.5/zufallswert.default/chrome/userChrome.css im Home-Ordner. Falls nicht vorhanden, legt man diese Datei an. In die Datei schreibt folgendes:
/* Add tab-close-button to last tab*/
.tabbrowser-tabs[closebuttons="alltabs"] >
.tabbrowser-tab > .tab-close-button {
display: -moz-box !important;
}
.tabbrowser-tabs:not([closebuttons="noclose"]):not([closebuttons="closeatend"]) >
.tabbrowser-tab[selected="true"] > .tab-close-button {
display: -moz-box !important;
}
Nach einem Neustart ist alles wie beim Firefox 3.0 gehabt. Wer jetzt aber seine eingestellte Startseite anzeigen lassen will oder z.B. Speed Dial, der sollte sich das Plugin NewTabURL installieren. Vielen Dank unbekannterweise in Richtung Chip-Forum! .daumenhoch:
Edit: Es geht auch ohne die Änderungen mit dem Tastenkürzel STRG + w. Vielen Dank an den Leser scheibenkaes für den Tipp! .daumenhoch:
Seit 2001 arbeite ich freiberuflich als Webdesigner und –programmierer. Und ich gebe es ja zu, in den letzten 7 Jahren ist so manches Fettpölsterchen dazugekommen. Als ich noch als Datentechniker unterwegs war, hatte ich viel Bewegung, da hielt sich das noch in Grenzen. Und ja, ich behaupte „Sport ist Mord!“
Naja, aber wenn dann die Klamotten immer größer werden und es zwickt und zwackt, macht man sich Gedanken und beschließt, etwas zu tun. Aber dann ist man mitten in der Arbeit und „vergisst“ (meist geflissentlich) die guten Vorsätze. Und da staunte ich nicht schlecht, als ich bei Ubuntu Unterstützung fand. Wenn man nämlich über das Menü System ? Einstellungen ? Tastatur aufruft, befindet sich ganz hinten das Register »Tipppause«. weiterlesen »
Als ich auf einem Testrechner die neue Ubuntu-Version Intrepid Ibex installierte, aktivierte ich als erstes die 3D-Effekte. Den »compizconfig-settings-manager« fand ich sonderbarerweise erst, als ich die Backports freigab. Dabei fiel mir das Paket »compiz-fusion-plugins-unsupported« auf. Neugierig wie ich bin, habe ich dieses gleich mitinstalliert. Nachdem ich dann den Settingsmanager startete, fielen mir gleich die neuen Einstellmöglichkeiten auf, als da wären:
- Schnee
- Cube Atlantis
- Hintergrundbild
- Anomations Add-On
- Farbsichtbarkeit
- Kacheln
- Static Application Switcher
- Cube Reflektion and Deformation
Leider sind nicht alle Effekte aktivierbar und ich weiß jetzt nicht, ob es an Compiz oder meiner betagten Grafikkarte liegt. Zumindest funktioniert Letzteres, »Cube Reflektion and Deformation«. Und das sieht für Freunde der 3D-Effekte wirklich gut aus. Hier ein paar Screenshots:
Was die anderen Effekte angeht: Wer mag, kann sie ja mal ausprobieren und berichten, wäre echt nett! .daumenhoch:
Wer mit Evolution arbeitet(e) und das Mailprogramm wechseln möchte, sucht in den Menüs von Evolution vergeblich nach einer Exportmöglichkeit der Kontakte (außer als VCard). Sollte denn ein einfacher Export der Daten in eine CSV-Datei nicht möglich sein? Nun, direkt ist es nicht möglich, das wäre ja auch zu einfach …
Den Export erledigt das kleine, separate und schon installierte Tool evolution-addressbook-export über das Terminal. Es beherrscht 2 Exportarten. Wie erwähnt als CSV-Datei und als VCard. Hier ein Beispielaufruf für den CSV-Export:
evolution-addressbook-export --format=csv --output=adressen.csv
Die Datei wird im Home-Ordner gespeichert. Ohne Angabe des Formats werden die Kontakte als VCard exportiert. Nur kann nicht jedes Mailprogramm damit umgehen.
Noch ein Tipp für den Import als CSV-Datei. Evolution liefert zwar in der ersten Zeile die Feldbezeichnung mit aus, diese stimmen aber selten mit den Bezeichnungen in anderen Mailprogrammen überein.
Abhilfe: Erstellt im neuen Mailprogramm einen (möglichst ausführlich ausgefüllten) Kontakt und exportiert diesen ebenfalls als CSV-Datei. Mit OpenOffice kann man nun beide Dateien öffnen und die Bezeichnungen vergleichen und bei Bedarf anpassen. In meinem Fall – dem Import in Zimbra – reichte es, die richtigen Feldbezeichnungen anzugeben, die Reihenfolge der Daten spielte keine Rolle. Wer Pech hat, muss dann auch noch die Spalten entsprechend sortieren.
Da habe ich soviel Gutes über kdenlive gehört und wollte es auch mal probieren. Also schnell über Synaptic installiert ? über die Konsole gestartet ? Videoformat angegeben ? Crash! Folgende Fehlermeldung stand in der Konsole:
kdenlive: WARNING: ////// RENDER, SET SCENE LIST
KCrash: Application 'kdenlive' crashing...
Could not find 'drkonqi' executable.
KCrash cannot reach kdeinit, launching directly.
Bei der Suche nach einer Lösung fand ich heraus, dass dieses Problem auch bei anderen KDE-Anwendungen auftritt, wie z.B. Amarok oder k9live. Die Lösung für letzteres sah vor, zuerst kdeinit aufzurufen. Davon stand ja auch etwas in der Fehlermeldung? Also nicht lange gegrübelt und kdeinit aufgerufen. Folgende Meldung kam auf der Konsole:
kbuildsycoca running...
DCOP Cleaning up dead connections.
turicon@kappa-desktop:~$
Und das war es auch schon. Danach konnte ich problemlos kdenlive starten!