Nachdem mein Laptop nun nicht mehr ganz der Jüngste ist, habe ich mich dazu entschlossen, Xubuntu (9.10) auszuprobieren. Es handelt sich hier um einen sechs Jahre alten Asus A2K. Gefühlt läuft Xubuntu schon etwas flüssiger als GNOME. Es gefällt mir eigentlich recht gut.
Allerdings stören mich an der Standardkonfiguration drei Dinge enorm: weiterlesen »
Erst neulich entdeckte ich in phpMyAdmin den Menüpunkt „Designer“ – eine graf. Benutzeroberfläche für DB-Relationen – und war nach einigem herumprobieren sehr angetan von dieser Erweiterung. Dabei gibt es diesen Designer schon seit Februar 2007. Da ich aber wenig (deutschsprachige) Infos dazu fand, möchte ich diese Erweiterung kurz vorstellen. Denn wer MySQL-Datenbanken und phpMyAdmin lokal unter Ubuntu nutzt, kann sich so eine Menge Zeit sparen und erhält mehr Komfort bei der Dateneingabe. weiterlesen »
Im Oktober 2008 schrieb ich ein HowTo zu diesem Thema. Die zum Download angebote „xkeymap“ bringt die Tastatur unter Jaunty gehörig durcheinander. Anscheinend ist an der deutschen Tastaturbelegung gearbeitet worden, sehr zu unserem Vorteil! Hat da jemand meinen Artikel gelesen?
Denn nun sind alle wichtigen und typographisch korrekte Zeichen mit der Standardbelegung aufrufbar. Die Änderung betreffen nur die unterste Tastenreihe. Hier ein Screenshot der originalen Tastenbelegung unter Hardy Heron und gleich danach die von Jaunty: weiterlesen »
Update: Da sich dieser Artikel großer Nachfrage erfreut, wurde er überarbeitet!
Viele Anwender bringen aus ihrer Windowszeit viele Dateien mit, die in reiner Textform vorliegen. Diese haben keine Headerinformationen wie z.B. Office-Dokumente. Fazit: Umlaute werden falsch oder gar nicht dargestellt.
Das liegt daran, dass Linux und Windows diese Dateien unterschiedlich codieren. Ein Ärgernis, dass schon seit den Anfangszeiten von Microsoft besteht. Besonders betroffen sind auch HTML-Dateien. Während diese im Browser noch korrekt dargestellt werden (weil eben die entsprechenden Headerinfos in der Datei stehen), sind die Quellcodedateien von dieser Inkompatibilität betroffen, da diese oftmals noch als reine Textdateien im ANSI-Format gespeichert werden. weiterlesen »
Vor gut einem Jahr hatte ich hier beschrieben, wie der Duden Korrektor unter Gutsy Gibbon installiert werden kann. Der Duden Korrektor für Open Office 2.4 ist ein kommerzielles Produkt und kostet knapp 20 Euro. Schon damals war es etwas unverständlich, dass die Version nur für Ubuntu 6.06 (Dapper) zur Verfügung stand, mit kleinen Änderungen konnte man diese Version auch mit Gutsy nutzen. Und es gibt bisher auch keine neuen Versionen bei dem Verlag!
Brockhaus/Duden: schämt Euch!
Heute habe ich den Korrektor wieder mal hervorgekramt und versucht, ihn unter Hardy und Intrepid zu installieren.
Zuerst Hardy: Bei Hardy ist die Installation etwas anders als noch unter Gutsy, aber der Duden Korrektor funktioniert. Hier nun die angepasste Anleitung für OpenOffice 2.4.1 unter Ubuntu 8.04, Hardy Heron: weiterlesen »
Es existieren einige Möglichkeiten, die Extratasten diverser Tastaturen auch unter Ubuntu zu nutzen. Im Wiki von Ubuntuusers.de findet man mehrere Tipps:
- Xmodmap und die Verwendung von keysyms
- LinEAK – Programm, um Zusatztasten einzubinden
- Hotkeys – dieses Programm kennt viele Tastaturen
Aufbauend auf den beiden vorangegangenen Artikeln zur Tastatur [1] [2] möchte ich Euch noch eine Lösung vorstellen. Ich bin der Meinung, dass die Extratasten dann flexibler eingesetzt werden können. weiterlesen »
[Update Juli 2009] Dieser Artikel ist 2008 für Hardy Heron geschrieben worden und für diese Version von Ubuntu weiterhin korrekt. Seit Jaunty Jackelope wurde das Tastaturlayout angepasst, siehe dazu diesen Artikel! [/Update]
Im vorherigen Artikel bin ich auf ein paar Grundlagen der Tastatur eingegangen und habe das Programm »xkeycaps« vorgestellt. Jetzt möchte ich Euch zeigen, wie und welche typographisch korrekte Zeichen es gibt und wie ich diese unter Ubuntu/Linux eingebunden habe. Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, dies auch zu tun, am Ende des Artikels findet ihr auch die entsprechenden Dateien zum Download.
Um das zu erreichen muss die originale Tastaturbelegung geändert werden. Ich habe eine Weile daran gefeilt, um zum einen die Zeichen gut erreichbar unterzubringen und zum anderen nur selten benutzte Zeichen zu überschreiben. Wer mit meinem Ergebnis nicht zufrieden ist, kann sich natürlich alternative Plätze suchen.
„Typographisch korrekten Zeichen? Noch nie gehört und nie gebraucht!“
Das glaube ich. Schuld ist die mechanische Schreibmaschine. Der begrenzte Platz wurde dort optimal genutzt, da blieb kein Platz für Feinheiten. Die Computertastaturen übernahmen dann dieses Layout, war ja praktisch und vertraut. So war es ganz normal, als Anführungszeichen das Symbol (“) über der 2 zu verwenden, als Gedankenstrich nahm man den Bindestrich (-), als Auslassungszeichen drückte man dreimal die Punkttaste (…) und für französische Anführungszeichen drückte man eben 2x die spitzen Klammern neben dem Ypsilon (<< >>).
Wir haben aber dank PC nun die Möglichkeit, wieder die richtigen Zeichen zu verwenden. Die Einrichtung ist keine große Sache, die Umgewöhnung auch nicht. Und in Zeiten, wo jedermann bloggt, in Foren schreibt, etc. können wir uns durchaus ein Stück Schreibkultur zurückholen. Abgesehen davon, dass schlicht und einfach die falschen Zeichen verwendet werden. weiterlesen »
Mit der Feststelltaste (CapsLock) stehe ich seit eh und je auf Kriegsfuß. XP warnte mich immer mit einem Piepston, wenn ich diese Taste wieder einmal versehentlich erwischte. Jetzt wurde es Zeit, unter Ubuntu eine ähnliche Alternative zu finden. Dabei fand ich in den Tiefen der Paketverwaltung das kleine Programm »xkeycaps«, mit dem sich weit mehr anstellen lässt, als nur die CapsLock-Taste zu ändern. Und da ich
- recht wenig Infos zur Tastatur fand
- es weit mehr Möglichkeiten gibt, die Tastatur zu nutzen
- viele Tastaturen Sondertasten haben, die man erst dem System ›beibringen‹ muss
- ich gerne korrekte typographische Zeichen nutze
werde ich mich in diesem Blog ausführlicher diesem Thema widmen. Heute gehe ich auf ein paar Grundlagen ein und stelle »xkeycaps«, sowie eine alternative Bearbeitung vor. Wer Anregungen hat oder weitere Tipps kennt, nur zu. Lasst es mich/uns wissen! weiterlesen »
Wartet vielleicht der ein oder andere auf die Fortführung dieses HowTos? Keine Sorge, es wird weitergehen! Da es aber sehr umfangreich wird, dachte ich, ich mach ein Videocast daraus. Ich bin gerade dabei, mich mit dem Programm recordMyDesktop vertraut zu machen, muss die einzelnen Punkte ausarbeiten und meine Stimme ölen.
Also, es dauert noch etwas, aber es geht auf alle Fälle weiter!
Die Erstellung eigener Themes scheint für viele User interessant zu sein. So hatte dieser Artikel die meisten Zugriffe in dieser Woche und auch andere Blogs berichten über unser Vorhaben. So wie Valentin von Gnubuntux, der in seinem Artikel folgerichtig darauf hinweist, dass sogenannte Engines die eigentliche Grundlage von Themes bilden und die Angaben in der Datei gtkrc darauf aufbauen.
Auf die Programmierung dieser Engines wollen wir in diesem Artikel nicht eingehen! Das ist auch nicht notwendig, können doch – anders als Valentin meint – verschiedene Engines innerhalb eines Themes eingesetzt werden! Somit bleibt doch genug Flexibilität, um sein Wunschtheme umsetzen zu können. Das von mir erwähnte Theme Cillop-Go benutzt z.B. die Engine pixmap, um Bilder für die Buttons, Scrollbars, usw. zu verwenden, für die restlichen Einstellungen kommt die Engine clearlooks zum Einsatz. weiterlesen »
Ein Kommentar von „Serengeti“ zu unserem neuen Design hat mich neugierig gemacht. Wie gestaltet man selbst die Buttons, Auswahlboxen etc. für Gnome? Ist das wirklich so schwierig? Ein erster Blick hinter die Kulissen zeigt mir, dass es sooo schwierig nicht sein kann, nur etwas umständlich. Alles, was man auf dem Desktop sieht, besteht aus vielen kleinen Dateien, die auch noch in unterschiedlichen Ordnern zu finden sind. Ebenso sind die zugehörigen Konfigurationen über verschiedene Dateien verteilt.
Ich habe im Moment so gut wie „Null Ahnung“ und weiß auch noch nicht, auf was ich mich hier einlasse
, werde mich aber intensiver mit diesem Thema beschäftigen und in loser Folge (je nachdem, wie es meine Zeit erlaubt) darüber berichten. weiterlesen »
Wer sich für Hardy Heron interessiert, findet bei TecChannel eine ausführliche Screenshot-Tour. Von der Installation bis zur Vorstellung der Neuerungen ist alles enthalten. Der Autor Juergen Donauer hat das wichtigste auf 12 Seiten zusammengefasst und kommt zu dem Fazit: „Wer kein Hardcore-Gamer ist, findet mit Ubuntu 8.04 ein Betriebssystem, das alles für den täglichen Bedarf bietet.“
Diesen Link sollte man sich merken, wenn Eure Freunde und Bekannte wieder einmal fragen: Ubuntu – was ist denn das? http://tecchannel.de/pc_mobile/linux/1756639/
Es gibt viele Möglichkeiten, das Gnome-Panel zu gestalten oder durch zusätzliche Tools z.B. wie auf dem Mac aussehen zu lassen. Gerade wenn einem ein großer Monitor zur Verfügung steht hat man ja genug Platz. Eine Möglichkeit von vielen wäre der Avant Windows Navigator, aber dabei handelt es sich um ein extra Programm. Einfacher und auch komfortabel geht es mit Bordmitteln. Schaut Euch mal folgende Galerie an, ich habe mit den Bildunterschriften die einzelnen Schritte erläutert: weiterlesen »
Solltet Ihr mal das Vergnügen haben wie ich, Euch die Parallels Version zu kaufen, beachtet bitte, dass nach der Installation folgende Kommandos im Terminal ausgeführt werden müssen. Dies ist notwendig, da Parallels sonst nicht startet/konfiguriert werden kann: weiterlesen »
Schon unter Feisty hatte ich das Problem, dass auf meinem Laptop (Dell Latitude C840 mit nVidias GeForce 4 440go) der 3D-Desktop nur mit Beryl funktionierte. Daher sah ich mit gemischten Gefühlen dem Update auf Gutsy entgegen. Und hatte Recht. Alle Bemühungen, Compiz Fusion zu nutzen, schlugen fehl.
Da Compiz und Beryl fusionierten und Beryl nicht weiter entwickelt wird, verschwanden die Dateien aus den Paketquellen. Ubuntu setzt nun nur auf Compiz. Das ist für die Zukunft bestimmt sinnvoll, aber wie viele User berichten, werden einige ältere Grafikkarten benachteiligt. Ich möchte hier auch nicht darüber diskutieren, ob das alles in Ordnung ist, sondern Euch eine Lösung präsentieren, wie Ihr auf dem ein oder anderen PC mit Gutsy Gibbon doch noch einen 3D-Desktop zaubert. Falls Ihr auch schon unter Feisty Probleme mit Compiz hattet, Beryl jedoch lief, dann ist dieser Tipp bestimmt das Richtige für Euch! weiterlesen »