Ich habe es eben wieder bemerkt, als ich ein weiteres Blog von Version 2.5 auf Version 2.9.2 aktualisierte. Nach dem Aufspielen der Dateien und dem erfolgreichen Update der Datenbank loggte ich mich ein und wollte die Plugins wieder aktivieren. Und wieder begrüßte mich der Internal Server Error 500!
Zum Glück wusste ich nun, woran es lag. Die PHP5-Unterstützung fehlte! Ich bin bei 1&1, da muss im Hauptverzeichnis die .htaccess bearbeitet werden. Einfach als erste Zeile folgenden Code einfügen:
AddType x-mapp-php5 .php
Und schon klappt alles reibungslos. Bei anderen Providern kann/muss diese Einstellung im entsprechenden Kunden‑ oder Controllcenter erledigt werden. Bei Strato ist es sehr komfortabel, aber ein bisschen versteckt. Man kann nämlich zwischen mehreren PHP-Versionen wählen und auch die entsprechende Dateiendung bestimmen. Dazu klickt man sich folgendermaßen zum Ziel, nachdem man sich im Servicecenter eingeloggt hat: Homepagegestaltung › Website-Configurator › PHP-Konfiguration.
Dann wählt man den Ordner, in welcher die Website liegt und klickt auf ändern. Es öffnet sich ein neues Fenster. Im Kasten PHP-Version stellt man nun für die Endung *.php auf PHP 5.2.10 um. Anschließend speichern und ab sofort ist die PHP5-Unterstützung aktiv und der Server-Error Geschichte.
WordPress ist das am weitesten verbreitete Blogsystem. Und ich arbeite schon einige Jahre damit. Im Juli letzten Jahres war mir jedoch der Kragen geplatzt, weil das Upgrade 2.8 gründlich schief ging und sich – die aktuelle Entwicklungsrichtung und Updatepolitik betreffend – so einiges an Frust aufstaute. Ich habe dann für Ubuntu-Center eine ältere Version von WordPress aufgesetzt und mich nach einer Alternative umgesehen.
Dabei waren Serendipity, Drupal, Habari und einige andere – aber ich konnte mich für keines davon richtig begeistern. Dann dachte ich darüber nach, selbst ein Blogsystem zu programmieren. Ich erstellte eine ToDo-Liste. Diese wurde immer länger und länger. Leider fehlt mir die Zeit, das alles umzusetzen.
Kurz und gut: Ich habe gestern der aktuellen Version 2.9.2 noch einmal eine Chance gegeben. Und! Das Upgrade verlief gut, bis auf die Tatsache, dass ich die Datenbank intern von der Version 4.0.x auf 5.x umziehen musste. Aber dieser Schritt war eh fällig und verlief letztendlich gut. Nun läuft Ubuntu-Center wieder mit einem aktuellen System, die Plugins sind auf dem neuesten Stand und alles funktioniert. Sollte gestern Abend jemand vergeblich Ubuntu-Center aufgerufen haben, so bitte ich um Entschuldigung.
Ich denke, das ist ein Grund, sich bei den Entwicklern und allen, die an WordPress mitarbeiten, zu bedanken und die Friedenspfeife zu reichen.
Letzte Anmerkung: Dass der Flashuploader nie funktionierte, lag wohl an der Flashversion für Ubuntu. Unter Windows funktioniert das nämlich einwandfrei.
Nachdem mein Laptop nun nicht mehr ganz der Jüngste ist, habe ich mich dazu entschlossen, Xubuntu (9.10) auszuprobieren. Es handelt sich hier um einen sechs Jahre alten Asus A2K. Gefühlt läuft Xubuntu schon etwas flüssiger als GNOME. Es gefällt mir eigentlich recht gut.
Allerdings stören mich an der Standardkonfiguration drei Dinge enorm: weiterlesen »
Wie ich eben auf bluefish.openoffice.nl las, wurde vor gut einem Monat Bluefish 2.0 offiziell freigegeben. Vor 8 Monaten testete ich die damals aktuelle Entwicklerversion, es scheint sich aber doch noch einiges getan zu haben. Natürlich werde ich mir die neue Version vornehmen und ausführlich testen. Ganz nett – wenn auch mit einem Soundfehler – ist dieses Video auf youtube anzuschauen:
Aktuell ist die neue Version noch nicht in der Paketverwaltung. Wer diese installieren möchte, der findet hier die Anweisungen für Ubuntu. Dass es geht, zeigt ja auch das Video, welches unter Ubuntu angefertigt wurde.
Vielen Dank an dieser Stelle an das Entwicklerteam, Bluefish ist gerade für Gnome ein guter Editor.
Soeben bin ich bei derstandard.at über ein umfangreiches Preview von Gnome 3 gestoßen. Auf 3 Seiten geht der Autor Andreas Proschofsky ausführlich auf die (geplanten) Neuerungen ein – und ja, diese wird es geben! Aber schaut selbst und riskiert einen Blick in die Zukunft… ich fand ihn total spannend!
Wow, wie die Zeit vergeht! In diesem Jahr werden es 20 Jahre, in denen ich mich – zuerst als Hobby – mit Computern beschäftige. Angefangen hat es 1990 mit einem Amiga 500, für die damalige Zeit eine grandiose Maschine, leider vom Pech (oder dummen Management) verfolgt. Es folgte 1994 der erste PC (ein 486er mit 25 MHz). Mit MS-DOS und Windows 3.11 fing es an; bis XP wurde von Microsoft alles mitgemacht. 1998 lernte ich erstmals Linux kennen (Red Hat 5.2). OS/2 Warp wurde ebenso getestet wie das viel versprechende BeOS. 2002 folgte dann der Schritt in die Selbstständigkeit als Webdesigner und –programmierer, der PC war jetzt ein Arbeitsgerät. weiterlesen »
Das ist Thema Nr. 1 in der Ubuntu-Community: Die neue Deko des kommenden Ubuntu 10.04 „Lucid Lynx“ hört auf den Namen Light. Es ist zwar das Licht gemeint, leider wird das schnell mit dem light in diversen Lebensmittelbezeichnungen assoziiert. Hätte man es nicht gleich OSRAM nennen können?
Auf alle Fälle kam es so, wie erwartet: Dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Das ist klar, bei Designs kann man es nie allen recht machen. In der Blogosphäre wird eifrig diskutiert, ob die Buttons auf der linken Seite sinnvoll sind und ob man sich nicht zu sehr am MacOS orientiert hat. weiterlesen »
Nach fünf Releasekandidaten und mit einer Verspätung von drei Monaten wurde Anfang Februar OpenOffice.org 3.2 zum Download freigegeben. Neben zahlreichen Detailverbesserungen bringt die neue Version auch einige neue Funktionen mit.
Da die Veröffentlichung aufgrund mehrerer kritischen Bugs immer wieder verschoben werden musste, kann man die Veröffentlichung guten Gewissens als „schwere Geburt“ bezeichnen. Der fünfte und letzte Releasekandidat wurde notwendig, da einige Funktionen wie z.B. die Rückgängig-Funktion einen Programmabsturz verursachten.
Doch die mehrmalige Verschiebung der Freigabe spricht eindeutig für das Projekt und die Software. Soll doch auf diese Art ein Mindestmaß an Stabilität und Qualität garantiert werden. weiterlesen »
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