Tschüss, machts gut! [Update!]Tschüss, machts gut! [Update!]

Tja, jetzt ist es soweit. Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschlossen, diesen Blog nicht mehr weiterzuführen. Über 2 Jahre habe ich Ubuntu mit diesem Blog recht regelmäßig begleitet, auch für den ein oder anderen Spaß wurde gesorgt. Dann plätscherte es so vor sich hin.

Private Veränderungen kamen und die eigenen Prioritäten verschoben sich. Selbstverständlich arbeite ich noch jeden Tag am PC und klar, auch Ubuntu ist dabei! Aber jetzt ist alles nur noch Arbeit, die Lust am tüfteln und probieren ist weg bzw. fehlt dafür schlicht die Zeit.

Ich halte mich über Ubuntuusers.de (Gruß an das Ikhaya-Team! ;) ) auf dem Laufenden und finde, dass Ubuntu auf einem guten Weg ist.

Ubuntu-Center wird noch eine Weile im Netz bleiben. Immerhin verzeichne ich trotz Inaktivität täglich um die 400–500 Besucher! Und vielleicht findet sich ja jemand, der alles übernimmt und weiterführt? Hat da draußen jemand Interesse daran? Du brauchst nur Webspace mit PHP‑ und MySQL und solltest mir beweisen, dass Du eine gute „Schreibe“ hast. Einem geeigneten Kandidaten übergebe ich das gerne kostenlos, mit allem drum und dran.

Bleibt mir noch eines: Danke an alle treuen Leser, es war eine schöne Zeit! :daumenanim:

Machts gut,
Turicon

[Update] Ganz überraschend kamen 3 Anfragen für die Übernahme von Ubuntucenter. Ich habe mich jetzt entschieden, ich denke in der kommenden Woche kann es mal zu einer vorübergehenden „Störung“ kommen, wenn die Seite umzieht. Ich bin sehr froh, jemanden gefunden zu haben und Sorry für die beiden, die nicht den Zuschlag bekommen haben. Also Frank, auf gehts! Die Daten sind unterwegs. ;)

Schon wieder News von Commodore [Update]Schon wieder News von Commodore [Update]

Da die Rechte am Amiga-Betriebssystem nicht mehr Commodore gehören, plant man bei Commodore, die Ubuntu-Abteilung von Canonical zu kaufen! Ubuntu soll dann unter der Schirmherrschaft von Commodore weiterentwickelt, auf die eigenen PCs zugeschnitten und nur in Verbindung mit einem all-in-one-Tastatur-Computer vertrieben werden!

Mark Shuttleworth soll überraschend schnell eingewilligt haben. Als Grund vermutet man, dass Ubuntu nach 6 Jahren immer noch rote Zahlen schreibt und das Rummäkeln in der Community (z.B. wegen dem neuen Design,…) doch ihre Spuren hinterlassen haben.

Wie hoch der Kaufpreis für die Ubuntuabteilung ist und wie viel man für das Betriebssystem auf die jetzigen Preise aufschlägt, darüber ist leider noch nichts bekannt. Es sind aber spezielle Rabatte für Mitglieder der Community im Gespräch. Und so soll sich das neue Gerät präsentieren:


Siehe dazu auch:

[UPDATE] Freut mich, dass Euch mein Aprilscherz gefallen hat ;)

Noch einmal Commodore: Preise und BestellungNoch einmal Commodore: Preise und Bestellung

Letzte Woche berichtete ich über eine moderne Neuauflage des „Brotkastens“ (den Commodore C64). Heute stehen nun die Preise fest und das Gerät kann weltweit vorbestellt werden. Die Lieferung erfolgt laut Webseite in ca. 3 Wochen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, scheint es noch Markenrechtsprobleme zu geben, denn das Commodore-Logo wird als Aufkleber mitgeliefert und muss selbst angebracht werden. Geliefert werden kann der Komplett-PC (Commodore BASIC) in der Standardausführung zu einem Preis von 699,- Dollar. Vorinstalliert ist Ubuntu! Die technischen Daten:

  • Intel® Coreâ„¢ 2 Duo Processor E7500 (2.93GHz, 3MB, 1066MHz FSB)
  • Integrierter 10⁄100/1000MB Ethernetanschluss
  • 160GB Festplatte
  • 2GB RAM (DDR2 Non-ECC SDRAM, 800MHz)
  • Dual-Layer DVD±RW-Laufwerk + Nero express 7 Essentials
  • Ubuntu 9.10 Desktop Edition CD
  • 1 Jahr Garantie
  • Gehäuse wahlweise in schwarz oder silber

Bastler können auch Commodore BareBones (schwarz oder silber) für 499,- Dollar bestellen. Hier fehlen Prozessor, Speicher, Festplatte, Bluetooth, WiFi und andere optionale Teile. Die Ubuntu 9.10-CD und eine CD mit Treibern für Windows und Linux liegen aber bei.

Ich denke, bei entsprechender Nachfrage wird der Preis noch sinken. Alles weitere kann man auf der Webseite nachlesen. Vielleicht noch interessant: Seit dem Start der Webseite am 17.03. verzeichnete man innerhalb von 3 Tagen über eine Million Besucher. Wenn das stimmt, scheint das Interesse an dem Gerät doch recht groß zu sein. Weiterhin plant man stromsparende, sogenannte all-in-one-Tastatur-Computer. Und man plant normale PCs, Netbooks und TabletPCs zu produzieren, die alle mit einem revolutionären „Computer-on-a-Chip“-Design ausgestattet sind und weniger als fünf  Watt Strom benötigen!

Umfrage zum Ubuntu-Design: Das ErgebnisUmfrage zum Ubuntu-Design: Das Ergebnis

Vor 14 Tagen fragte ich Euch, wie Ihr es mit dem Design von Ubuntu haltet. An der Umfrage nahmen fast 500 User teil.  Euch allen gilt mein herzlicher Dank! :daumenanim:
Folgende Antworten standen zur Wahl, in Klammern das Ergebnis in Prozent:

  1. Ich passe das Design immer an meine eigenen Wünsche an. [52%]
  2. Ich ändere gelegentlich nur Kleinigkeiten. [30%]
  3. Ich arbeite mit dem originalen Ubuntu-Design. [18%]

Ein wenig war ich dann doch überrascht, dass mehr als die Hälfte richtig am Design „schrauben“. Ich hätte getippt, dass die ersten beiden Punkte umgekehrt wären. Deshalb mein Fazit: Selbst am Design feilen macht den Usern Spaß. Kein Wunder, gibt es doch jede Menge Themes, die Community ist sehr kreativ und die Installation ist einfach!

Dass aber gut jeder Fünfte das Standard-Theme nutzt – so wie es ist, finde ich auch gut. Dann hat man bei Canonical also doch nicht alles falsch gemacht. Ich werde diese Umfrage noch einmal im Sommer starten, wenn die erste Gewöhnung an das neue Design von Lucid Lynx vorbei ist. Auf das Ergebnis bin ich jetzt schon gespannt. ;)

Hoffentlich kein Aprilscherz: Commodore comes back!Hoffentlich kein Aprilscherz: Commodore comes back!

Bild.de gehört beileibe nicht zu meinen Lieblingsquellen. Als aber über Google News diese Meldung reinkam:Der C64 kommt zurück! …als leistungsstarker Tastatur-PC von Commodore USA“ musste ich das lesen. Und ich gestehe, die Idee hat mich fasziniert. Ein PC im überarbeiteten Look and Feel des C64 bzw. Amiga 500 hat doch etwas. Erst letztens stand ich im hiesigen Elektronikmarkt vor einem PC, der komplett im Monitor integriert war, Apple-Computer in diesem Design gibt es ja schon länger. Auch wenn das sehr modern und edel aussieht, finde ich es nicht so prickelnd, z.B. wegen Monitorproblemen gleich den ganzen PC wegzugeben. Der neue Commodore hingegen ist auch platzsparend und ebenso ein Hingucker:

Wenn man sich die Konfiguration auf der Webseite anschaut (auf Configure klicken), wird man ebenfalls angenehm überrascht. Ausgeliefert wird der PC mit Ubuntu, Windows 7 ist optional erhältlich – und nicht anders herum! Weiterhin soll auf dem Gerät das MacOS ebenso laufen wie das AmigaOS  und noch einige andere Betriebssysteme.

Aber ich gebe es zu, ich bin auch ein klein wenig skeptisch, wenn ich die Webseite anschaue. Sie sieht etwas unreif aus, es wird aber fleißig daran gearbeitet. Und es ist auch nicht klar, ob die Bilder einen Prototypen zeigen oder ob es sich hier um eine Attrappe handelt. Auch stehen noch keine Preise fest, der Shop soll im Juni 2010 Online gehen.

Die Idee hingegen finde ich toll! Gerade die alten Hasen unter uns, die mit C64, Amiga oder Atari aufgewachsen sind, werden feuchte Augen bekommen und bei einem fairen Preis wird das Gerät auch Abnehmer finden. Oder was meint Ihr? Ich drücke den Leuten dahinter auf alle Fälle ganz fest die Daumen, es wäre doch schön, wenn dieses Projekt dem Namen Commodore zu neuem Glanz verhilft!

Umfrage zum Ubuntu-DesignUmfrage zum Ubuntu-Design

Über einen Trackback bin ich auf das Blog innenspur.de aufmerksam geworden. Auch da wird über das neue Design berichtet, der Autor stellt aber auch eine interessante Frage: „Arbeitet eigentlich jemand mit dem originalen Theme von Ubuntu?“. Ich finde die Frage so interessant, dass ich mal eine Umfrage starten möchte. Unten ist der Code zum einbinden in die eigene Webseite. Wäre natürlich toll, wenn die Umfrage auf mehreren Blogs eingebunden wird, um auch die breite Masse zu erreichen!

Umfrage wurde beendet!


WordPress-Upgrade und Internal Server Error 500WordPress-Upgrade und Internal Server Error 500

Ich habe es eben wieder bemerkt, als ich ein weiteres Blog von Version 2.5 auf Version 2.9.2 aktualisierte. Nach dem Aufspielen der Dateien und dem erfolgreichen Update der Datenbank loggte ich mich ein und wollte die Plugins wieder aktivieren. Und wieder begrüßte mich der Internal Server Error 500!

Zum Glück wusste ich nun, woran es lag. Die PHP5-Unterstützung fehlte! Ich bin bei 1&1, da muss im Hauptverzeichnis die .htaccess bearbeitet werden. Einfach als erste Zeile folgenden Code einfügen:

    AddType x-mapp-php5 .php

Und schon klappt alles reibungslos. Bei anderen Providern kann/muss diese Einstellung im entsprechenden Kunden‑ oder Controllcenter erledigt werden. Bei Strato ist es sehr komfortabel, aber ein bisschen versteckt. Man kann nämlich  zwischen mehreren PHP-Versionen wählen und auch die entsprechende Dateiendung bestimmen. Dazu klickt man sich folgendermaßen zum Ziel, nachdem man sich im Servicecenter eingeloggt hat: Homepagegestaltung › Website-Configurator › PHP-Konfiguration.

Dann wählt man den Ordner, in welcher die Website liegt und klickt auf ändern. Es öffnet sich ein neues Fenster. Im Kasten PHP-Version stellt man nun für die Endung *.php auf PHP 5.2.10 um. Anschließend speichern und ab sofort ist die PHP5-Unterstützung aktiv und der Server-Error Geschichte.

WordPress – Ich hab Dich wieder liebWordPress – Ich hab Dich wieder lieb

WordPress ist das am weitesten verbreitete Blogsystem. Und ich arbeite schon einige Jahre damit. Im Juli letzten Jahres war mir jedoch der Kragen geplatzt, weil das Upgrade 2.8 gründlich schief ging und sich – die aktuelle Entwicklungsrichtung und Updatepolitik betreffend –  so einiges an Frust aufstaute. Ich habe dann für Ubuntu-Center eine ältere Version von WordPress aufgesetzt und mich nach einer Alternative umgesehen.

Dabei waren Serendipity, Drupal, Habari und einige andere – aber ich konnte mich für keines davon richtig begeistern. Dann dachte ich darüber nach, selbst ein Blogsystem zu programmieren. Ich erstellte eine ToDo-Liste. Diese wurde immer länger und länger. Leider fehlt mir die Zeit, das alles umzusetzen.

Kurz und gut: Ich habe gestern der aktuellen Version 2.9.2 noch einmal eine Chance gegeben. Und! Das Upgrade verlief gut, bis auf die Tatsache, dass ich die Datenbank intern von der Version 4.0.x auf 5.x umziehen musste. Aber dieser Schritt war eh fällig und verlief letztendlich gut. Nun läuft Ubuntu-Center wieder mit einem aktuellen System, die Plugins sind auf dem neuesten Stand und alles funktioniert. Sollte gestern Abend jemand vergeblich Ubuntu-Center aufgerufen haben, so bitte ich um Entschuldigung.

Ich denke, das ist ein Grund, sich bei den Entwicklern und allen, die an WordPress mitarbeiten, zu bedanken und die Friedenspfeife zu reichen.  :effendi:

Letzte Anmerkung: Dass der Flashuploader nie funktionierte, lag wohl an der Flashversion für Ubuntu. Unter Windows funktioniert das nämlich einwandfrei.