Ubuntu – Dein »Fitnesstrainer«Ubuntu – Dein »Fitnesstrainer«

Seit 2001 arbeite ich freiberuflich als Webdesigner und –programmierer. Und ich gebe es ja zu, in den letzten 7 Jahren ist so manches Fettpölsterchen dazugekommen. Als ich noch als Datentechniker unterwegs war, hatte ich viel Bewegung, da hielt sich das noch in Grenzen. Und ja, ich behaupte „Sport ist Mord!“ :grins:

Naja, aber wenn dann die Klamotten immer größer werden und es zwickt und zwackt, macht man sich Gedanken und beschließt, etwas zu tun. Aber dann ist man mitten in der Arbeit und „vergisst“ (meist geflissentlich) die guten Vorsätze. Und da staunte ich nicht schlecht, als ich bei Ubuntu Unterstützung fand. Wenn man nämlich über das Menü System ? Einstellungen ? Tastatur aufruft, befindet sich ganz hinten das Register »Tipppause«.

Screenshot Register Tipppause

Was man einstellen kann, dürfte jedem klar sein. Ich habe das gleich mal getestet und ja, da kann man sich dran gewöhnen und was das wichtigste ist, es hilft! tipppause-symbol In der Taskleiste erscheint ein neues Symbol, dieses ähnelt einer Ladestandsanzeige. Wenn die Pause näher rückt, wird die Anzeige (wie auf dem Bild zu sehen) rot, die letzten Minuten blinkt sie auch noch.

Ist es dann soweit, wird der Bildschirm abgedunkelt, die Tastatur gesperrt und nebenstehende Meldung erscheint. In den Einstellungen kann der Punkt »Verschieben von Pausen zulassen« aktiviert werden, was eine Gnadenfrist von 2 Minuten bewirkt. Ein entsprechender Button wird rechts unten eingeblendet. So können zumindest begonnene Aufgaben noch erledigt werden.

Ich habe schon mal den Expander ausgekramt und mal sehen, ob ich mir noch so einen Hometrainer anschaffe. Die guten Vorsätze sind zumindest da und auch Ubuntu unterstützt mich – was soll da noch schiefgehen? ;-)

Kommentare
  1. heubi meint am

    > …was soll da noch schiefgehen?
    Z.B. dass man die Funktion wieder abschalten kann. Oder man nutzt die Pause zum Kaffeetrinken. usw. ;)

  2. tAXMAN meint am

    Ich bin bekennender Sportjunky und denke, dass dir die 15 Minuten nicht sehr viel bringen werden. Um aber maximale „Arbeitszeiten“ PC, z.B. bei der Nutzung durch die Kinder, einschränken zu können, finde ich das ganz sinnvoll.
    Werd ich doch gleich mal ausprobieren. ;)

  3. Marco meint am

    Oh doch, wenn man sie richtig nutzt, können die 15 Minuten eine Menge bringen. Z.B. ohne eine Pause zwischen den Übungen, so viele Kniebeugen, Liegstütze und wenn es geht umgekehrte Liegestütze (siehe unten) wie möglich machen.
    Wenn man das in jeder Pause macht, wird man sensationellen Erfolg haben, aber es ist halt sau harte Arbeit.
    Um abzunehmen, ist es meiner Erfahrung nach einfacher, Kalorien einzusparen. Wie wäre es nur mit fettarmen Fleisch/Fisch und Gemüse. Das reißt die Pfunde runter.
    Die umgekehrten Liegestütze funktionieren wie folgt:
    Unter eine Tischplatte legen, mit den Händen schulterbreit + 50 % an die Tischkante greifen und hochziehen. Das Ganze ist dann eine Ruderbewegung und der Gegenpol zu den Liegestützen.

    Grüße
    Marco

  4. Kubuntu-User meint am

    Gibt’s so etwas auch für Kubuntu?

    Gruß

  5. skhor meint am

    :) witzig. Berichtest Du von Deinen Pausen-Erfolgen in – hmm – etwa genau einem Monat?

    Hallo skhor. Na gut, werde ich machen ;-)

  6. Bordi meint am

    Also heubi .. ..wie kannst du nur. Jetzt hat der Kerl endlich ne Lösung für sein Problem gefunden, und du gibst ihm Tipps wie er das wieder umgehen kann. :grins:

  7. maix meint am

    > …was soll da noch schiefgehen?

    pass auf dass du dich nicht dran gewöhnst, die Pause zu verschieben. Für mich ist das schon fast so ein Reflex geworden, ich schieb die manchmal ziemlich oft immer weiter und erinner mich dann gar nicht dran, dass ich sie grad verschoben hab ;)

  8. danilola meint am

    ich arbeite seit einem jahr mit diesem programm und bin begeistert. hier ein tipp jenseits des expanders: http://www.yoga-vidya.de/de/asana/yogazwischendurch.html