WordPress: Ausblick auf Version 2.7 und ein paar kritische AnmerkungenWordPress: Ausblick auf Version 2.7 und ein paar kritische Anmerkungen

Im Blog von WordPress Deutschland hat codestyling über den Entwicklungsstand von Version 2.7 berichtet. Herzlichen Dank für die interessante Vorschau! Die neue Version bringt einige interessante Features mit, vor allem im Plugin-Bereich. Aber man hat sich wieder einmal am Design des Adminbereichs „vergriffen“ und dafür manche Baustelle außer acht gelassen. Gut, der Ausblick bezieht sich auf eine Entwicklerversion und bis November ist noch viel Zeit, aber ein paar kritische Anmerkungen seien an dieser Stelle erlaubt:

Ich nutze WordPress seit Version 1.5 und habe somit mehrere Layouts des Adminbereiches erlebt. Seit Version 2.5 kommen als Plugin die Adminbar und der Dashboard-Editor zum Einsatz. Damit bekommt man Ordnung und Übersichtlichkeit in den Adminbereich. Das ist eben eines der herausragenden Merkmale an WP, dass man (fast) alles per Plugin anpassen kann! Da stellt sich die Frage, wieso wird nun ein Haufen Zeit darauf verschwendet, den Anwendern wieder ein neues Design aufzudrängen?

Und wie codestyling in dem Beitrag schreibt, ist der Flashuploader immer noch dabei und macht weiterhin Schwierigkeiten. Bei mir hat er noch nie funktioniert! Alex Rabes NextGen-Plugin zeigt, wie man komfortabel Dateien uploaden kann. Warum nimmt man sich nicht da ein Beispiel und hakt dann das Thema ab?

Immer häufiger liest man in den Kommentaren, dass die ganze „Updaterei“ so langsam nervt. OK, Sicherheitsupdates sind eine elementare Sache, die stehen auch nicht zur Diskussion. Und bestimmt ist das ein oder andere neue Feature wirklich toll. Aber man wünscht sich eine Updatepolitik wie bei Ubuntu. Eine LTS-Version (Long Time Support = Langzeitunterstützung), die wenigstens ein komplettes Jahr gepflegt wird (vor allem ohne Eingriffe in die Datenbank!) und Entwicklerversionen, welche die „Featureritys-User“ bedient und die Entwicklung an sich vorantreibt.

Das „Dashboard“ hieß früher „Tellerrand“. Liebe WP-Entwickler, Ihr leistet ja großartige Arbeit, aber ändert bitte etwas an Eurer Updatepolitik, sonst schauen immer mehr Anwender über diesen Tellerrand!

Kommentare
  1. Bogus meint am

    Hi ;)

    Was ich bisher über die 2.7er so gelesen habe, macht mich schon neugierig, hoffe nur das nicht so ein theater wird wir bei der 2.5er Veröffentlichung, wo man den Termin sagte, aber nicht einhalten konnte. Und nach doch rausstellte, das das noch ne Entwicklungsversion war zu dem Termin. So das der richtige Termin weiter nach hinten lag.

    Leider gibts zu WordPress auch keine wirkliche Alternative, vielleicht würden sie sich dann ein mehr mühe bei der Entwicklung geben bzw. nicht soviel Updaten ..

    Tschööö

    Bogus

  2. Cywhale meint am

    Oder vieleicht gibt es keine wirkliche Alternative WEIL sich die Entwickler so viel Arbeit machen und diese (Arbeit) dann per Update an die Benutzer weitergeben. Zugegeben, viele der neuen Features benötige ich auch nicht – trotzdem freue ich mich auf jedes Update, sei es sicherheitsrelevant oder nicht. Durch das automatische Update ab 2.7 erledigt sich dann auch die Handarbeit.

    Das einzige was mir persönlich fehlt, wenn wir schon Ubuntu mit WP vergleichen: Bei Ubuntu kann ich ein System abspecken indem ich Pakete entferne, Sprachdateien lösche und allgemein aufräume oder aber auch ein minimales Ubuntu anpassen – WordPress wächst und wächst and Features und man kann nichts dagegen tun. Klein, schlank und durch Plugins aufrüstbar – das wäre schön. Ist hier aber nicht die richtige Stelle für soetwas… :)

    Grüsse vom Wal (back on Ubuntu seit ein paar Tagen)

  3. turicon meint am

    Hallo Cywhale,
    habs schon im Planeten gelesen, dass Du nun wieder „Back to the Best“ bist. ;-)

    Was WP angeht, da kündigt sich schon eine Alternative an. Nennt sich Habari, der Name kommt aus dem Suaheli und mit afrikanischen Namen haben wir ja gute Erfahrungen gemacht, gel? :-)