Noch einmal Commodore: Preise und BestellungNoch einmal Commodore: Preise und Bestellung

Letzte Woche berichtete ich über eine moderne Neuauflage des „Brotkastens“ (den Commodore C64). Heute stehen nun die Preise fest und das Gerät kann weltweit vorbestellt werden. Die Lieferung erfolgt laut Webseite in ca. 3 Wochen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, scheint es noch Markenrechtsprobleme zu geben, denn das Commodore-Logo wird als Aufkleber mitgeliefert und muss selbst angebracht werden. Geliefert werden kann der Komplett-PC (Commodore BASIC) in der Standardausführung zu einem Preis von 699,- Dollar. Vorinstalliert ist Ubuntu! Die technischen Daten:

  • Intel® Coreâ„¢ 2 Duo Processor E7500 (2.93GHz, 3MB, 1066MHz FSB)
  • Integrierter 10⁄100/1000MB Ethernetanschluss
  • 160GB Festplatte
  • 2GB RAM (DDR2 Non-ECC SDRAM, 800MHz)
  • Dual-Layer DVD±RW-Laufwerk + Nero express 7 Essentials
  • Ubuntu 9.10 Desktop Edition CD
  • 1 Jahr Garantie
  • Gehäuse wahlweise in schwarz oder silber

Bastler können auch Commodore BareBones (schwarz oder silber) für 499,- Dollar bestellen. Hier fehlen Prozessor, Speicher, Festplatte, Bluetooth, WiFi und andere optionale Teile. Die Ubuntu 9.10-CD und eine CD mit Treibern für Windows und Linux liegen aber bei.

Ich denke, bei entsprechender Nachfrage wird der Preis noch sinken. Alles weitere kann man auf der Webseite nachlesen. Vielleicht noch interessant: Seit dem Start der Webseite am 17.03. verzeichnete man innerhalb von 3 Tagen über eine Million Besucher. Wenn das stimmt, scheint das Interesse an dem Gerät doch recht groß zu sein. Weiterhin plant man stromsparende, sogenannte all-in-one-Tastatur-Computer. Und man plant normale PCs, Netbooks und TabletPCs zu produzieren, die alle mit einem revolutionären „Computer-on-a-Chip“-Design ausgestattet sind und weniger als fünf  Watt Strom benötigen!

Kommentare
  1. Lorag meint am

    Wow, das sind ja nur etwa 400 $ zu viel. Einfacher und billiger geht es so: Man kaufe sich ein älteres Notebook und entferne gewaltsam den Bildschirm. Das sieht dann ebenfalls nicht aus wie ein C64, hat ebenfalls kein C64-Branding und ebenfalls kein C64-Betriebssystem. Das Display kann man vielleicht sogar noch bei Ebay verticken und so ein bisschen Geld zurückgewinnen.

  2. Haran meint am

    Schließe mich meinem Vorredner weitestgehend an: Für die gebotene Ausstattung ist der Preis viel zu hoch. Das grenzt ja an Apple…

  3. burli meint am

    Cooles Teil. Nur ein bisschen teuer. Wäre es günstiger und hätte ich nicht schon genug Hardware würde ich darüber nachdenken

  4. vurt meint am

    ich denke immer noch es ist ein fake. die ganze aufmachung der seite ist doch recht eigenartig und was man da unter news lesen kann, lässt mich stutzig werden. ansonsten schon ‚ne interessante idee commodore wieder aufleben zu lassen.

  5. burli meint am

    Der Preis ist in so fern nachvollziehbar, weil es sich weder bei Mainboard noch beim Gehäuse um Standard Bauteile handelt. Sonderentwicklungen in kleinen Stückzahlen sind immer teurer

  6. Phil meint am

    Ich frag mich, was an diesem Teil noch Commodore sein soll?
    Das einzige ist das Tastatur-Design. Ich glaube da will jemand nur aus dem alten Label Profit schlagen – mehr nicht.

    Nicht mal eigene Software wird mitgeliefert, „nur“ ein normales Ubuntu. Wenn nicht mal ein Commodore-Emulator mit ein paar alten Spielen drauf ist, dann muss ich wirklich sagen, dass das Abzocke ist.

    Computer direkt von Commodore gibts unter http://www.commodorecorp.com

  7. olivier meint am

    Wow, das ist ja toll. :-)

    Das was fast wie eine Zeitreise in meine Kindheit. (der c64 war mein erster PC)

    Ich finde dieses neue Teil super, und vom Design sehr schön.

    Ausserdem haben Sie eine super Distribution ausgewehlt, ideal für Einsteiger.

    Die Frage ist nur, wie lange wird es dauern, bis Sie die Linux-Distribution nicht mehr unterstützen, und stattdessen Windows draufknallen.

    Da kann man nur hoffen, dass Sie uns Treu bleiben.

    Bravo an die Entwickler.

  8. wuggi meint am

    also da es standardboards in micro-itx o.ä. gibt und auch gerade für den notebook‑ und netbook-einsatz standardisierte komponenten, halte ich eine „sonderentwicklung“ für mehr als überflüssig – abgesehen natürlich vom brotkasten selbst. das bringt mich auf die idee, vielleicht mal meinen alten amstrad cpc 464 „aufzurüsten“, das hätte noch einiges mehr an flair…



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