20 Jahre Computer und Quo vadis, Ubuntu-Center?20 Jahre Computer und Quo vadis, Ubuntu-Center?
Wow, wie die Zeit vergeht! In diesem Jahr werden es 20 Jahre, in denen ich mich – zuerst als Hobby – mit Computern beschäftige. Angefangen hat es 1990 mit einem Amiga 500, für die damalige Zeit eine grandiose Maschine, leider vom Pech (oder dummen Management) verfolgt. Es folgte 1994 der erste PC (ein 486er mit 25 MHz). Mit MS-DOS und Windows 3.11 fing es an; bis XP wurde von Microsoft alles mitgemacht. 1998 lernte ich erstmals Linux kennen (Red Hat 5.2). OS/2 Warp wurde ebenso getestet wie das viel versprechende BeOS. 2002 folgte dann der Schritt in die Selbstständigkeit als Webdesigner und –programmierer, der PC war jetzt ein Arbeitsgerät.

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immer wieder gab es Abstecher zu Linux. Suse wurde mehrmals getestet und auch Knoppix fand den Weg auf meine Platte. 2007 kam dann der Umstieg auf Ubuntu (mit XP in der VM). Ubuntu hat meine Frau auf dem Laptop und es läuft auf meinem Server und einer Reservemaschine. Aber auf meiner Arbeitsmaschine läuft seit gut 4 Monaten Windows 7.
Mein Eindruck: Windows 7 ist wirklich gut. Aber, Ubuntu ist mittlerweile die Nr. 1 bei den Betriebssystemen! Leider reicht ein Betriebssystem allein nicht aus, um am PC zu arbeiten. Und da ich als Webdesigner sehr viel mit Grafik‑, Video‑, Flash‑ und Soundbearbeitung zu tun habe, bin ich auf Programme angewiesen, die ihre Arbeit möglichst ohne Fehler und Abstürze, aber vor allem effizient ausführen. Gimp, Scribus, Inkscape, kdenlive habe ich ausgiebig probiert. Aber professionelles Arbeiten ist damit leider (noch) nicht möglich.
Corel, Adobe, Magix und einige andere sind sehr lange auf dem Markt und die Produkte sind ausgereift. Sie bieten das, was ich bei der täglichen Arbeit benötige. Ja, so manches Tool vermisse ich, was ich unter Ubuntu schätzen lernte. Einiges konnte ich nachrüsten. Ich habe nun auch mit Win7 virtuelle Desktops, Ersatz für Gnome Do fand ich mit den Tools Nexus-Dock und Launchy. Dank der GTK-Erweiterung für Windows kann ich Tomboy und GCStar weiter verwenden. Ich kann also nicht sagen, dass ich mit dieser Wahl unglücklich bin.
Kommen wir zum Kern dieses Themas: Quo vadis, ubuntu-center? Wie geht es mit diesem Blog weiter? Nun, Ubuntu-Center wird demnächst einen neuen Namen bekommen und ein wenig anders ausgerichtet. Neben Ubuntu werden die Schwerpunkte mehr auf Webdesign gelegt und ich werde Tools und Programme für beide Systeme vorstellen, Linux und Windows. Positiv für Linuxanwender: ich werde immer wieder versuchen, ob reine Windowsprogramme auch mit Wine funktionieren!
PS: Planetleser von Ubuntuusers.de werden weiterhin mit einem separaten Feed versorgt, der nur Ubuntu-relevante Themen enthält.
Hallo Jens,
freut mich, dass du hier wieder angefangen hast zu bloggen. Freue mich auf deine Beiträge zum Thema Webdesign.
Liebe Grüße,
Peter
Hallo Jens,
schöner Artikel. Ich bin mir auch erst letztens bewusst geworden, dass ich dieses Jahr mich seit 25 Jahren mit Computern und Programmierung beschäftige. Bei mir begann es 1985 mit einem Schneider CPC 664 … und ich fand CP/M 2.2 ultracool
Besten Gruß, Jochen
so ähnlich wie bei dir sah es bei mir mit der betriebssystemhistorie auch aus. und ich habe die gleichen abhängigkeiten zu windows wie du.
im prinzip fehlt mir „nur“ noch ein gescheiter clone vom macromedia dreamweaver, da ich selbst keine flash sachen mache.
vielleicht kommt in der richtung ja doch mal eine alternative