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Hallo liebe ubuntu-fans,

als ich diesen Blog übernahm, dachte ich dass ich viel Zeit habe und mich ausgiebig zu meinem Hobby Ubuntu auf diesem Blog „auslassen“ könne.

Wie es immer so ist im Leben, war das leider ganz anders. Mir fehlt seit geraumer Zeit die Zeit um hier zu schreiben.

Vielleicht findet sich ja der eine oder andere Ubuntu Fan, der Lust und Zeit hat hier gelegentlich etwas aus seinen Erfahrungen rund um Ubuntu zu schreiben. Das wäre echt schön und wer dies kann und möchte schreibt mir einfach eine eMail an info(at)ubuntu-center.de.


Solong

OpenOffice – Führende Nullen bei Postleitzahlen verschwundenOpenOffice – Führende Nullen bei Postleitzahlen verschwunden

Wer viel mit Listen und Datenbanken arbeitet, kennt vielleicht das Problem. Man muss Tabellen aus den verschiedensten Gründen im‑ und exportieren. Wer z.B. eine Adressenliste aus OoCalc in eine Datenbank einlesen möchte, kann das sehr schnell und einfach per CSV-Export erledigen. Dabei werden die Tabellendaten mit einem Separator (meist mit dem Semikolon) getrennt und in einer einfachen Textdatei gespeichert.

Bei Adressen ist natürlich auch die Postleitzahl dabei. Nun hatte ich das Problem, dass ein nochmaliges Einlesen in OpenOffice Calc die führenden Nullen bei den Postleitzahlen einiger mitteldeutscher Orte nicht anzeigte und auch beim erneuten Export waren diese verschwunden. Abhilfe schafft ein benutzerdefiniertes Zahlenformat. Dazu markiert man die ganze Spalte und wählt im Menü Format → Zellen (oder drückt STRG+1). Dann wechselt man zum Register „Zahlen“ und wählt hier „Benutzerdefiniert“. In das untere Feld „Format-Code“ gibt man, wie auf dem Screenshot zu sehen, die Zeichenfolge „0####“ ein. Et voila, alle vierstelligen Zahlen bekommen nun eine Null vorangestellt.

Noch ein Tipp: Das CSV-Format ist ein reines Textformat und speziell für den Datenaustausch zwischen verschiedenen Anwendungen zuständig. Klar, dass da keinerlei Formatzuweisungen gespeichert werden. Wer die Daten öfters bearbeiten muss, sollte die Tabelle als OpenOffice-Dokument speichern und nur bei Bedarf exportieren.

8.04 LTS jetzt im absoluten Super Sonderangebot – greif zu!8.04 LTS jetzt im absoluten Super Sonderangebot – greif zu!

Als ich den Artikel auf nickles.de heute morgen las, musste ich erstmal meinen Kalender konsultieren … Ist denn schon wieder der 1. April? Aber nein – alles in Ordnung, wir sind immer noch im Januar.

Doch die Meldung ist der absolute Lacher. Der bekannte Anbieter PEARL, der neben vielerlei Hardware und Elektronikartikeln auch Software verkauft, hat ein Super Sonderangebot vorrätig. Sparen Sie 35,05 Euro bei der Bestellung der Ubuntu Linux CD, 8.04 LTS in Originalverpackung ;-) .

Na wenn das nicht ein absolutes Schnäppchen ist! Selbst die Versandkosten von 4,90 € mindern dieses tolle Angebot natürlich nicht.

Also Sparfüchse aufgepasst – ran an den Speck! Wer weiss wann man mal wieder so günstig an so ein tolles BS herankommt ;-)

(Hier übrigens der Link zum Produkt bei PEARL – und NEIN, ich bekomme natürlich keine Provision für Eure Bestellungen!)

Dem Apfel trotzen …Dem Apfel trotzen …

… können warscheinlich alle Ubuntu Fans, ab dem kommenden Frühjahr.

Denn wenn man einer Meldung von heise.de Glauben schenken darf, wird es im Frühjahr 2011 ein Tablet mit Ubuntu 10.10 geben! YEAH !!

Ich gebs offen und ehrlich zu: Ich habe nicht nur einen Windows PC (Win 7 prof) sondern auch ein iPhone 4 – und ich muss sagen, dass sich meine Begeisterung für Windows nach wie vor in Grenzen hält, das iPhone allerdings ein absoluter Knaller ist, was mein Verständnis von Technologie anbelangt. Diese Tatsache hat mich auch schon des Öfteren spekulieren lassen, ob nicht das iPad von Apple auch etwas für mich wäre? Doch wäre mir hier ein Tablet PC mit einem zünftigen Ubuntu drauf doch viel viel lieber!

Ubuntu Tablet PC

Und genau dieser Wunsch scheint nun in Erfüllung zu gehen! Es soll sich um ein Gerät mit einem 10,1 “ Display handeln, welches mit Ubuntu 10.10 – also mit Unity-Oberfläche ausgestattet sein wird. Im Inneren des Geräts findet sich angeblich eine Intel-Atom-CPU mit 1,6 GHz, die auf 2 GByte RAM sowie eine 32 GByte SSD zugreifen kann. Des Weiteren bietet das Ubuntu Tablet eine Webcam, einen Micro SD-Steckplatz, sowie zwei USB Ports und einen HDMI Ausgang. Neben einem noch nicht bekannten WLAN und Bluetooth, wird das Gerät auch mit einem 3G Modul lieferbar sein.

Laut Gadgetizor soll es sich beim Ubuntu Tablet um eine Variante des chinesischen TENQ P07 handeln, welches bisher ausschliesslich mit Windows 7 ausgeliefert wurde.

Leider sind bisher keine Preisinformationen erhältlich, aber ich weiss trotzdem jetzt schon, das genau dieses Ding „mein Ding“ ist ;-)

Frohe Weihnachten …Frohe Weihnachten …

… allen Lesern des Blogs!

Ich wünsche Euch zum heutigen Festtag  ein paar besinnliche Stunden und gute Gedanken über die Feiertage.

Es gibt eine kleine Geschichte ich ich Euch erzählen möchte:

Wie mag dem armen Mann aus einer alten persischen Sage wohl zumute gewesen sein? Er ging in der Abenddämmerung am einsamen Strand entlang, wo er plötzlich ein Säckchen mit Steinen fand.  Achtlos lässt er die Steinchen durch die Finger gleiten, schaut nach den Möwen und wirft übermütig mit den Steinchen nach ihnen.

Nur einen einzigen Stein behält er in der Hand und nimmt ihn mit nach Hause.
Riesengross wird sein Schrecken, als er am heimischen Herdfeuer in dem unscheinbaren Stein einen funkelnden Diamanten erblickt! Er eilt sofort zum Strand um nach den weggeworfenen Schätzen zu suchen – aber vergeblich – die Fluten haben die Steinchen unwiderruflich auf den Meeresgrund gezogen. Niemand kann die Diamanten zurückholen – keine Selbstanklage, keine Reue und keine Tränen.

Viel zu ähnlich geht es heute vielen von uns, wenns ums Weihnachtsfest geht. Unser stressiger Alltag lässt uns kaum Zeit zum Nachdenken und oft huschen die Festtage nur so an einem vorbei – und weg sind sie!

Doch gibt es hier einen entscheidenden Unterschied. In Sachen Weihnachtsfest ist nicht sofort alles verloren, nur weil wir uns einmal nicht dieser Kostbarkeiten widmen konnten. Wir können noch einmal zurückeilen und die verlorenen Weihnachtsdiamanten wiederfinden. Aber wir müssen uns dazu auf die Suche machen!

Euer

Frank

Bäumchen wechsle dichBäumchen wechsle dich

Ja ich weiss, eigentlich ist Linux auf der Konsole „beheimatet“ – und irgendwie beneide ich auch diejenigen Freaks, die sich ohne Maus und ohne Ⅹ auf der Konsole bewegen, als lebten sie noch im 286er Zeitalter ;-) .

Aber mich, als selbstbetitelter Compi-Opa, fasziniert einfach die bunte Welt des grafischen Desktops und die Tausenden von Gestaltungsmöglichkeiten, die Ubuntu und Compiz & Co. uns hier bieten. Und seid doch mal ehrlich: So ein cooler Compiz Cube, farblich sauber abgestimmt und mit 3D Fenstern garniert … das ist doch lecker oder?

Nicht umsonst umfasst der, von Suzan im Jahre 2004 zu diesem Thema erstellte Thread Mein Ubuntu-Desktop, mittlerweile satte 1220 Seiten !! mit über 3,4 mio Views. Alter Schwede!

Und genau in diesem Thread lese ich hin und wieder auch – immer dann, wenn mir ein wenig langweilig geworden ist, was die Optik meines Ubuntu Desktops betrifft. So auch vorgestern, als ich auf den Screenshot des Desktops von frankweslar stiess, der mich sofort „anmachte“ (also der Desktop!).

Da ich diese IconBar am Fusse des Desktops, an der mein normales Gnome Panel lag nicht kannte, schrieb ich frankweslar mal an und fragte nach. Prompt bekam ich auch Antwort und sehr hilfsbereit sogar die nötigen Backgroundbilder zur Verfügung gestellt. Danke nochmals!

Es handelte sich also um das scheinbar schon weit verbreitete CAIRO DOCK, mit dem ich nun erstmals zu tun bekam. Kurzerhand aus den Paketquellen installiert und aufgerufen, prangte nun auch an meinem unteren Desktop-Ende solch ein tolles Dock und in Verbindung mit den erhaltenen Hintergründen, wurde ein wirklich schicker neuer Desktop draus – Juchu ;-)



Schick oder?

Natty Narwhal Alpha erschienen.Natty Narwhal Alpha erschienen.

Nachdem ich fürchterlich enttäuscht war, als ich die ersten Meldungen über die Verwendung von Unity in der nächsten Ubuntu Version 11.04 las, bin ich heute einmal dazu gekommen, die ersten Tests mit der 11.04 Alpha zu machen. Diese ist vor einigen Tagen erschienen und kann bei Canonical heruntergeladen werden.

Nach dem Download der .iso und dem Start des Narwhales per bootfähigem USB Stick (Bebilderte Anleitung zum Erstellen folgt sogleich), war sofort klar – die Entwickler habens Ernst gemeint – Unitiy strahlt vom Bildschirm. Allerdings scheint hier eine Weiterentwicklung der bisherigen Netbook Variante stattgefunden zu haben, denn die Iconbar an der linken Seite ist breiter, übersichtlicher und enthält weniger Icons.

Leider ist nach 2–3 Aktionen das Mousepad meines Lenovo T60 gleich mal ausgefallen, was allerdings nach 2–3 weiteren Aktionen mit dem Mausknopf innerhalb der Tastatur (ja wie heisst denn das Ding eigentlich??) wie von Geisterhand wieder funktionierte. Was mir besonders gut gefällt, ist die auffällig hohe Geschwindigkeit des Systems. Denn obwohl ich ja vom USB Stick gebootet habe, flutscht alles angenehm flüssig. Neben dem Arbeitsflächenumschalter und dem „Tomboy-Icon“ findet sich in der Menüleiste nur das Firefox Symbol. Ein Klick darauf bringt die neue Firefox 4.0b7 zum Start, die jetzt rein äusserlich keine Veränderungen zeigt.

Ganz oben links ist das Ubuntu Icon zu finden. Ein Klick darauf öffnet ein Verzeichnisfenster in dem – lediglich nach Alphabet sortiert –  alle installierten Applications aufgeführt sind. Da bin ich mal gespannt, wie das in der endgültigen Version geregelt werden wird.

Alles in Allem ist mein Erster Eindruck – wie immer bei Ubuntu – recht gut. Ich denke ich werd darüber hinwegkommen, das mein geliebter GNOME Desktop nicht mehr da ist, hege aber die Hoffnung, dass dieser sich vielleicht ohne grossen Aufwand anstelle des Unitiy’s installieren lässt. Schaun mer mal ;-)

Hier nun noch die Anleitung für die Erstellung des bootfähigen USB Sticks (am besten eignet sich hier ein leerer 2 GB Stick) mit Ubuntu Bordmitteln:

Schritt 1:

Download des 11.04 Images bei Canonical

Schritt 2:

Öffnen des Startmedienerstellers über System –> Systemverwaltung –> Startmedienersteller

Wenn der Download des Images ins Standard Download-Verzeichnis erfolgte, wird hier im oberen Bereich schon entsprechendes ISO angezeigt. Ansonsten einfach zum Download navigieren. Im unteren Bereich finden sich die Laufwerke des Rechners und wenn der USB Stick schon eingesteckt wurde, sollte auch dieser in der Liste erscheinen. Ich wähle hier den untersten Eintrag mit der Angabe des freien Speicherplatzes aus und klicke auf „Startmedium erstellen“. Los gehts.




Schritt 3:

Das ISO wird auf den Stick kopiert und bootfähig gemacht.






Schritt 4:

Fertig. Der Stick kann nun zum Starten oder auch für die Installation des Narwhales verwendet werden. Einfach in den entsprechenden Rechner stecken und im Bios (oder Startmenü) die „boot from USB“ Option auswählen.






Ich hoffe, ich konnte noch irgendjemandem da draussen etwas neues zeigen und wünsche nun viel Spass beim Selbsttest mit Ubuntu 11.04 Natty Narwhal Alpha

Gewaltlose RacheGewaltlose Rache

Was ist bloss los mit den Banken. Kaum erholt sich die Weltwirtschaft langsam wieder von der, durch die Banken ausgelösten Krise, da gehts munter weiter wie zuvor.

Und unser einer als einfacher Kontoinhaber kann sich nichtmal gegen die Machenschaften der Bänker wehren? Genau das dachte auch unlängst der Ex Manchester United Fußballstar Eric Cantona. Der Franzose machte sich Gedanken darüber, ob grosse Demonstrationen im Land ein probates Mittel gegen die Machtlosigkeit gegenüber den Banken wäre.

Doch er hate eine viel bessere Idee. Eine Überlastung der Kapazitäten der Banken würde die Bankchefs sicherlich hellhörig machen und Cantona sagt: „Wir müssen keine Revolution ausrufen, wir brauchen keine Waffen, wir bringen niemanden um“. Nein die Idee ist sehr viel besser! Cantona ruft die Franzosen auf, gleichzeitig am selben Tag ihre Konten bei den Banken leer zu räumen. Welch eine Idee. Nehmt den Banken einfach Euer Geld weg – dann können sie nicht damit arbeiten und so auch kein „Schindluder“ damit treiben.

Bisher sind dem Aufruf bereits über 13.000 Franzosen gefolgt und es werden täglich mehr. Geplant ist die Aktion am 7. Dezember und in Frankreich beschäftigen sich mittlerweile sämtliche Nachrichtenstationen mit dem Thema. Es haben sich bereits auch andere Nationen dafür ausgesprochen, dem Aufruf in Ihren Ländern zu folgen und auch viele Deutsche machen mit.

Klasse Idee wie ich finde. Vielleicht werden die Bänker mal wach, wenn sich die Kunden auf diese Art wehren. Mehr dazu gibts hier

Ein Video dazu (auf englisch) gibts hier